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Brand am Campingplatz: Wohnmobil fing Feuer

Schaden Als der Wagen gestartet wurde, schlugen Flammen aus dem Motorraum. 70-Jähriger erlitt Schock und Rauchvergiftung.

  • Vom Wohnwagen blieb nur noch das ausgebrannte Skelett übrig.
  • Die Feuerwehren gingen beim Löscheinsatz mit schwerem Atemschutz vor.
  • Dicke Rauschwaden stiegen auf, die nicht ungefährlich waren.
  • Wohnwagen und Wohnanhänger wurden zum Raub der Flammen.

Roding. Einen Schock und darüber hinaus noch eine leichte Rauchvergiftung erlitt ein rund 70 Jahre alter Mann, der zuletzt zeitweise in einem Wohnwagen in Neubäu lebte. Am Mittwochvormittag wollte er angeblich seinen fahrbaren Untersatz starten, als plötzlich Flammen aus dem Motorraum schlugen. Sie setzten nicht nur sein Gefährt in Brand, auch ein danebenstehender Wohnanhänger wurde „abgefackelt“. Weitere Wohnwagen und Anhänger in unmittelbarer Nachbarschaft wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden geht in die Zehntausende.

Es war gegen 11.15 Uhr, als der Alarm ausgelöst wurde. Der Besitzer des Wohnwagens hatten noch selber über Handy die Feuerwehr alarmiert, nachdem er feststellen musste, dass er oder weitere Helfer hier nichts mehr ausrichten konnten. Die Ortsfeuerwehr Neubäu sowie die Wehren Walderbach und Altenkreith wurden in Marsch gesetzt und nahmen die Brandbekämpfung auf, konnten jedoch nur mehr wenig ausrichten und mussten sich darauf beschränken, ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.

Am Brandort herrschte eine enorme Rauchentwicklung und die entstehenden Gase stellten durchaus eine Gefahr dar, deshalb gingen die Einsatzkräfte in erster Linie mit schwerem Atemschutz vor. Sehr gefährlich waren außerdem zwei Gasflaschen, die sich außen am Wohnwagen befanden. Wären sie explodiert, hätten sich ihre Überreste zu wahren Geschossen entwickeln können. Der Sachschaden war erheblich, auch weil andere Fahrzeuge in unmittelbarer Nachbarschaft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Wohnwagen und der Wohnanhänger brannten vollkommen aus, den Schaden bezifferte die Polizei auf etliche tausend Euro.

Der Caravanbesitzer erlitt einen Schock und hatte natürlich auch die durch den Brand entstehenden schädlichen Gase eingeatmet, deshalb wurde auch das BRK alarmiert. Nach der Erstbehandlung durch die Sanitäter wurde der Mann vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert.

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