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Waldmünchen

Briefmarkenfreunde haben 15 Mitglider

Die Sammler blickten auf das Jahr zurück. Der Altersdurchschnitt liegt bei 73 Jahren.
Arnold Fleischmann

Vorsitzender Dieter Hohmann bei der Begrüßung  Foto: Arnold Fleischmann
Vorsitzender Dieter Hohmann bei der Begrüßung Foto: Arnold Fleischmann

Waldmünchen.Bei eingefleischten Philatelisten kann kaum etwas so spannend sein wie das Sammeln von Briefmarken. Mit Briefmarken gehen sie auf Reisen in ferne Länder oder unternehmen eine Zeitreise in die Vergangenheit wie zum Beispiel zur ersten Briefmarke der Welt, der „One Penny Black“. Solch überzeugte Briefmarkensammler sind auch die Mitglieder vom Verein der Briefmarkenfreunde Waldmünchen.

Der Verein hat zur Zeit nur 15 Mitglieder im Alter von 52 bis 92 Jahren mit einem Altersdurchschnitt von 73 Jahren. Junge Leute haben heutzutage andere Interessenfelder für sich entdeckt, stellte der Vorsitzende Dieter Hohmann bei der Hauptversammlung im Gasthaus Meier fest. Anschließend ließ er als Vorsitzender und Schriftführer in Personalunion das vergangene Jahr Revue passieren. So haben sich die Mitglieder zu 24 Vereinsabende getroffen. Zudem besuchte man die Briefmarkenvorstellung in Blaibach.

Durch die Schließung des Café Bacherl, welches jahrelang die Heimat der Briefmarkenfreunde war, wurde ein Wechsel des Vereinslokals notwendig. Im Gasthaus Meier wurde man aufgenommen und habe seit einem Jahr eine neue Bleibe. Hohmann bedankte sich bei Familie Meier für die Gastfreundschaft. Zum Schluss wies er auf das nächste Tischrundengespräch der Oberpfälzer Briefmarkensammler am 5. Juli in Weiden hin und kündigte einen mit dem Mehrgenerationenhaus geplanten Besuch des Dampflokmuseums in Neumarkt-Wirsberg an.

Nachdem Kassenwart Armin Görlich einen detaillierten Bericht zum aktuellen Kassenstand abgegeben und erläutert hat, wurde ihm von den Kassenprüfern Johann Graßl und Anton Haimerl eine einwandfreie Arbeit bescheinigten und auf Antrag der gesamten Vorstandschaft die Entlastung erteilt. Im Anschluss war eigentlich die Ehrung treuer Mitglieder geplant. So wäre Gerhard Schreier für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden und für 50-jähriger Verbundenheit zu den Briefmarkenfreunden das Ehrenmitglied Walter Böhm. Beide waren entschuldigt.

Der Regionalbereichsvorsitzende der Briefmarkenfreunde der Oberpfalz, Hans Dietmayr, äußerte sich vor allem über die neue Ausstellungsordnung, die der Bundesvorstand in Kraft gesetzt hat und die für Zoff unter den Landesverbänden sorgt. Danach soll es künftig nur noch zwei Rangstufen geben – Regionale Ausstellungen und Nationale Ausstellungen. Die bisherigen Rang-3-Ausstellungen sollen mit dem Jahr 2020 auslaufen. Auf die Mitgliederzahl im Landesverband eingehend erklärte Dietmayr, dass diese auch in Bayern schwinde, jedoch sei man in der Oberpfalz noch relativ gut bestellt. Zum Schluss wies er auf den Landesverbandstag Bayerischer Philatelistenvereine am 17. Mai in Würzburg hin. Mit der Briefmarkenversteigerung endete die Versammlung. (wfl)

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