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Bundeswehr

Brigade bewährt sich bei scharfem Schuss

Die Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ zeigte auch in der zweiten Übungswoche in Bergen-Hohne eindrucksvoll ihre hohe Schlagkraft.
Von Hans Bernreuther

  • Panzer aus der Oberpfalz auf dem Weg zum „scharfen Schuss“ auf dem NATO-Übungsplatz in Bergen-Hohne Foto: Hans Bernreuther
  • Lückenlose Sicherheit war oberstes Gebot für die übende Panzertruppe. Dafür sorgte nicht zuletzt die Einheit aus dem niederbayerischen Regen. Foto: Hans Bernreuther
  • Mittendrin statt nur dabei war der Fotograf in dieser Szene beim Weg zum Ziel der übergeordneten Führung, „die territoriale Integrität von Südfranken wieder herzustellen“. Foto: Hans Bernreuther
  • Die Teileinheiten der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“, unter anderem auch aus Roding, waren bei der Gefechtsübung gefordert. Foto: Hans Bernreuther
  • Das Trainingsareal auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne Grafik: Bundeswehr
  • Einfahrt zur Panzerschießbahn auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne Foto: Bundeswehr
  • Gelände zur Übung des Häuserkampfes auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne Foto: Bundeswehr
  • Das Schloss Bredebeck im Bereich des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne wird ausschließlich von Einheiten aus Großbritannien genutzt. Foto: Bundeswehr
  • Blick auf eine Training Area auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne Foto: Bundeswehr
  • Auch das ist Bergen-Hohne – der „Friedhof der Namenlosen“. Foto: Bundeswehr
  • Ort des Gedenkens im Bereich des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne Foto: Bundeswehr

Amberg.Mit ohrenbetäubendem Feuer aus vier Haubitzen 2000 eröffnete das verstärkte Panzerbataillon 104 aus Pfreimd unter Führung des Kommandeurs, Oberstleutnant Christian Gnerlich, auf dem NATO-Übungsplatz Bergen-Hohne das Gefechtsschießen der verbundenen Waffen für die Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“. Während sich in der Vorwoche bei ähnlichen Vorhaben Parteien in Duellsituationen gegenüberstanden und die Manövermunition verwendet wurde, erfolgte nun die weitere Ausbildung im scharfen Schuss auf klappbare Zieldarstellungsobjekte. In der Operationsart „Angriff“ war beim Schießen unter anderem Überwinden von Gewässern, Kampf um Sperren, Zusammenwirken mit Kampfunterstützern vorgesehen.

In der fiktiv angenommenen Ausgangslage hatten feindliche Kräfte aus Nordfranken die Landesgrenze zu Südfranken überschritten. Unter Einsatz der Panzerbrigade 12 mit dem Stab aus Amberg war es Ziel der übergeordneten Führung, die territoriale Integrität von Südfranken wieder herzustellen.

Der Brigadekommandeur, Oberst André Bodemann, verfolgte auf seinem Führungspanzer das Vorgehen seiner Truppe stets aus nächster Nähe. Nach seinen Worten sollte sich die Brigade nach mehreren Auslandseinsätzen mit speziellen Anforderungsprofilen wieder auf ihre Kernfähigkeiten besinnen. Während des mehr als zwei Wochen dauernden Übungsplatzaufenthalts habe man nun deutliche Fortschritte in der Ausbildung erkennen können. Mit dem heutigen Stand der Reprofessionalisierung sei er sehr zufrieden, und er zollte allen Beteiligten für ihr Engagement großes Lob. Anerkennende Worte fand Oberst Bodemann auch für die Zusammenarbeit mit den eingesetzten US-Strykers aus Vilseck, die er intensivieren möchte.

Übung der Panzerbrigade 12

  • Blickpunkt

    Besonders gefordert wurden in dieser Brigadegefechtsübung auf dem Übungsplatz die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen mit ihrem Kommandeur, Oberstleutnant Michael Torger, die für die Leitungs- und Sicherheitsorganisation verantwortlich zeichneten.

  • Anforderung

    Die besondere Herausforderung bestand für die Truppe in dieser zweiten Woche darin, dass für die Übung gleichzeitig mehrere Schießbahnen genutzt wurden, und dass die Vorgehtiefe rund zehn Kilometer betrug. Dabei hatte die Sicherheit für alle beteiligten Soldaten stets oberste Priorität.

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