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Kommune

Brücke: Abriss oder Sanierung?

Die ehemalige Bahnbrücke nach Winkling war erneut Thema im Ausschuss. Im Friedhof sind neue Bestattungsformen angedacht.
Anton Feigl

Beim Ortstermin besichtigten die Mitglieder des Bauausschusses die Bahnbrücke nach Winkling. Foto: Feigl
Beim Ortstermin besichtigten die Mitglieder des Bauausschusses die Bahnbrücke nach Winkling. Foto: Feigl

Falkenstein.Abriss oder Baudenkmal zur Erinnerung an die Eisenbahn-Ära: Wie geht es weiter mit der ehemaligen Bahnbrücke Winkling? Dieses Themen hat den Bauausschuss bei seiner jüngsten Sitzung, an der auch Matthias Lehneis, Techniker und Mitarbeiter der VG, als Schriftführer teilnahm, besonders beschäftigt.

Vor Ort konnten sich Bürgermeisterin Heike Fries und die Ratsmitglieder vom maroden Zustand des rund 100-jährigen Bauwerks überzeugen, das laut Gutachten nicht mehr sanierungsfähig sein soll. Lehneis wies darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen umgehend Maßnahmen getroffen werden müssten, um Fußgänger oder Radfahrer vor herunterfallenden Betonstücken zu schützen. Während Marktrat Hans Stangl betonte, dass es sich hier um die einzige noch vorhandene Bahnbrücke handle. Ein voreiliger Abriss sollte gründlich überlegt werden. Auch wenn die Brücke nicht denkmalgeschützt sei, konnte sich die Bürgermeisterin unter dem Hinweis auf die „Eisenbahn-Nostalgie“ nur schwer mit einem Komplettabriss abfinden. Das Gremium kam schließlich überein, nochmals ein Angebot für eine Sanierung einzuholen und weitere Fördermöglichkeiten zu prüfen. Erst dann werden die Räte, voraussichtlich am 10. März, eine Entscheidung treffen.

Nachdem auf dem Kinderspielplatz in Völling ein Großteil der Spielgeräte unbrauchbar geworden sind, soll im westlichen Bereich des derzeitigen Standorts ein neuer Spielplatz errichtet werden. Vorgesehen sind Sitzgruppe, Sandkasten, Rutschenturm, Doppelschaukel, Wipptier, Karussell und eine Malwand aus Recycling-Kunststoff. Dabei werde darauf geachtet, dass man dem geplanten Bau eines Feuerwehr- bzw. Gemeinschaftshauses nicht in die Quere kommt. Die geschätzten Kosten für das Gemeinschaftsprojekt (Eigenleistung und Firma) belaufen sich auf rund 11 000 Euro. Der Bauausschuss beschloss einstimmig, in den neuen Spielplatz bis zu 10 000 Euro zu investieren. Bezüglich der Sanierung des zwischen Mühlweg und Falkensteiner Straße liegenden Gemeindeweges kam man überein, nochmals Vorgespräche mit dem Inhaber des an den Weg angrenzenden landwirtschaftlichen Anwesens zu führen, da dieser eine Überfahrt von seinem Hof zu seiner Maschinenhalle in Erwägung zieht.

Entsprochen wurde ferner dem Antrag des örtlichen Bienenzuchtvereins auf Weiternutzung der Skilifthütte von April bis Oktober, wobei sich der Nutzungsvertrag automatisch verlängert, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.

Positiv standen die Räte dem Vorhaben gegenüber, zusätzlich zur Erdbestattung und einem Urnenfeld im Friedhof Falkenstein auch Stelen und „Baumbestattung“ zur Verfügung zu stellen. Zunächst möchte man jedoch noch andere Friedhöfe besichtigen.

Zustimmung gab es auch für die Anfrage eines Sportvereins, der im Sommer mit 55 bis 60 Personen in Falkenstein ein Zeltlager auf dem Festplatz abhalten möchte. Für die Kosten des Eintritts ins Freibad sowie die Anmietung eines WC-Wagens muss der Antragsteller selbst aufkommen. (rto)

Ausschuss in Kürze

  • Wunsch:

    Ohne Gegenstimme entsprach man dem Wunsch der Ortsbewohner, die beiden Buswartehäuschen in der Nähe der Ortskapelle, ähnlich wie in der Straubinger Straße, zu erneuern. Die Kosten liegen bei 10 000 Euro, die Förderung bei 40 bis 50 Prozent.
    Eberhard Semmelmann schlug vor, auf dem Skilifthang die Trendsportart Mountain-Boarding zu etablieren.

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