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Freitag, 17. August 2018 28° 2

Präsentation

Buchvorstellung: „Das Kloster und sein Dorf“

Am Ende des Festgottesdienstes wurde das Buch vorgestellt. Das Jubiläum gab den Anstoß, über ein Buch nachzudenken.

Prof. Dr. Peter Morsbach stellte das Buch „Das Kloster und sein Dorf“ über die bewegte Geschichte von Reichenbach vor. Foto: run
Prof. Dr. Peter Morsbach stellte das Buch „Das Kloster und sein Dorf“ über die bewegte Geschichte von Reichenbach vor. Foto: run

Reichenbach. „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“. Am Ende des Festgottesdienstes wurde das Buch „Das Kloster und sein Dorf“ vorgestellt. Bürgermeister Franz Pestenhofer nannte die Beweggründe: „Was würde sich besser anbieten, als in der 900-jährigen bewegten Vergangenheit des Klosters und dem Ort zu blättern?“ So gab das Jubiläum den Anstoß, über ein Buch nachzudenken, das dies ermöglicht.

Prof. Dr. Peter Morsbach vom Morsbach Verlag stellte das Buch vor. „Die Spanne unseres Buches umfasst die Geschichte von Reichenbach, von Graf Diepold bis hin zu Franz Pestenhofer.“ Es sei ein Heimatbuch, Ortschronik, Festschrift – etwas, das Bestand haben soll über Jahre hinaus. Morsbach dankte unter anderem den Autoren, die nicht nur gründlich gearbeitet, sondern pünktlich abgegeben hatten. Das Cover sei etwas ungewöhnlich, es werde Reichenbach von heute gezeigt – trotz der festen Burg, freundlich, einladend und willkommen heißend. Es zeige auch die beiden Komponenten, die Reichenbach nachhaltig geprägt haben: den Fluss und die Brücke. „Worum geht es in diesem Buch?“

Nahezu 700 Jahre lebten das Benediktinerkloster Reichenbach und sein Dorf in enger Symbiose. Das Kloster sorgte für das seelische Wohlergehen und die materielle und soziale Sicherheit seiner Untertanen. Blühte das Kloster, blühte das Dorf. Nach Auflösung des Klosters in der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts brach dieses seelsorgerische, soziale System zusammen. Daran könne man ermessen, welch unermesslicher Verlust entstanden ist. „Aus Reichenbach wurde Armenbach.“ Die Übernahme der Klostergebäude durch die Barmherzigen Brüder für die Einrichtung einer Wohltätigkeits- und Pflegeanstalt Ende des 19. Jahrhundert steht am Anfang eines langsamen und mühsamen Wiederaufstiegs. Über diese Schicksalsgemeinschaft in allen Facetten erzählt das Buch. Es hat vier Kapitel, beginnend mit der Gründung des Klosters bis zu seiner Aufhebung in der Reformation. Das 2. Kapitel reicht von der Wiedergründung des Klosters 1669 bis zur Säkularisation 1803. Um das Dorf selber von 1803 bis 2018 geht es im 3. Kapitel. Das 4. Kapitel ist der Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder von 1890 bis 1972 gewürdigt.

Alle Autoren haben mit größtem Fleiß und größter Akribie ihre Beiträge zusammengestellt. Als prominentester Autor wurde der Hl. Johannes Nepomuk, der unter dem Pseudonym Regina Haider etwas geschrieben hat über die Entstehung der heutigen Brücke, genannt. Das Buch stehe nun zum Preis von 30 Euro zum Verkauf. Die Autorinnen und Autoren wurden im Anschluss Pfarrer Hammerer und Bürgermeister Pestenhofer vorgestellt, die sie kennenlernen wollten. An die Ehrengäste wurde das Buch wunderschön verpackt und mit dem Siegel versehen, zur Erinnerung ausgehändigt. (run)

Das Buch

Gliederung: Es hat vier Kapitel, beginnend mit der Gründung des Klosters bis zu seiner Aufhebung in der Reformation. Das 2. Kapitel reicht von der Wiedergründung des Klosters 1669 bis zur Säkularisation 1803. Um das Dorf selber von 1803 bis 2018 geht es im 3. Kapitel. Das 4. Kapitel ist der Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder von 1890 bis 1972 gewürdigt.

Kosten: Das Buch stehe nun zum Preis von 30 Euro zum Verkauf.

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