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Bücherei Glücksfall für Schule

Die Drittklässler haben zum „Welttag des Buches“ eine Aktion in der Bücherei veranstaltet.

Die Drittklässler der Kombiklasse 2/3 mit ihren Lesekisten sowie Lehrerin Daniela Karl (r.) und Büchereileiterin Marianne Dummer (li) Foto: rto
Die Drittklässler der Kombiklasse 2/3 mit ihren Lesekisten sowie Lehrerin Daniela Karl (r.) und Büchereileiterin Marianne Dummer (li) Foto: rto

RETTENBACH.Lesen und Schreiben gehört mit zu den wichtigsten Fähigkeiten in unserer Gesellschaft und lesen lernen ist ein spannendes Abenteuer – aber auch eine geistige Höchstleistung. Die allermeisten Kinder sind mit Feuereifer dabei, fast alle brauchen jedoch immer wieder einen Motivationsschub, damit ihnen die Welt der Buchstaben wirklich vertraut wird. Diesen Prozess möchte die Stiftung Lesen mit vielen Projekten unterstützen, die oft weit über das Lesen hinaus Kinder ganzheitlich fördern. 1995 hatte die UNESCO deshalb den 23. April zum „Welttag des Buches“ bestimmt.

Für die schulische Leseförderung sind Aktivitäten rund um den Welttag des Buches von besonderer Bedeutung. Diese sollen den Kindern und Jugendlichen vor allem Freude am Lesen und an Büchern vermitteln. Nun veranstalteten die Drittklässler der Kombiklasse 2/3 mit ihrer Lehrerin Daniela Karl, wie auch schon im letzten Jahr, passend dazu eine Aktion in der Bücherei. Sie stellten ihre Lesekisten vor. Dazu wurden im Vorfeld Schuhkartons kreativ gestaltet und mit den nötigen Utensilien zu dem von ihnen gelesenen Buch gefüllt. Karl betonte, dass die Bücherei mit ihren vielen aktuellen Büchern, die das Interesse der Kinder wecken, ein echter Glücksfall für die Schule sei und fügte hinzu, dass obwohl die Zweit- und Drittklässler schon gut lesen könnten, sie es trotzdem lieben würden, eine Geschichte zu hören. Eine gute Möglichkeit sei, sich unter www.einfachvorlesen.de eine Geschichte vorlesen zu lassen, denn im Deutschunterricht gehe es nicht nur um Literatur, sondern auch um die Medien. Nachdem Büchereileiterin Marianne Dummer die Kinder begrüßt hat, fügte sie hinzu, dass Lesen ja ein wichtiger Teil der Schule und des Lernens sei. Umso mehr freute sie sich, dass die Bücherei da mit einbezogen werde. Danach stellten die acht Schüler ihre Bücher – „Die Knallerbsenbande“, „Ätze das Piratenmonster“, „Ein Monster im Klassenzimmer“, „Astrids Plan vom großen Glück“, „Räuber Hotzenplotz“, „Leon und die wilden Ritter“, „Das Geheimnis um die alte Villa“ und „Nein, ich geh nicht mit, ich kenn dich nicht“ – vor, die so unterschiedlich waren, wie die Kinder selbst. Doch zunächst fragten alle in die Runde: „Was glaubt ihr, um was es in dem Buch geht?“ Denn oft könne man alleine über den Titel schon Vermutungen anstellen, ob einen das Buch interessiert, oder nicht. Eine zusätzliche Hilfe sei, den Klappentext zu lesen, ergänzte Karl. (rto)

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