MyMz
Anzeige

Bürgerhilfe Arrach macht weiter

Trotz der Wahlniederlage von Sepp Schmid wird die Gruppe weiter helfen.
Regina Pfeffer

Sepp Schmid, T. Altmann, T. Weber, T. Münsterer (v. r.)
Sepp Schmid, T. Altmann, T. Weber, T. Münsterer (v. r.) Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Sie helfen, wo Hilfe gebraucht wird: Seit der Gründung im Oktober 2017 ist die „Bürgerhilfe Arrach“ fest etabliert im Gemeindegeschehen – wenn auch ihr Tun meist im Stillen, weil vertraulich, abläuft. Ziel ist, zu helfen, wenn öffentliche Mittel durch Vorschriften, Verordnungen, Erlasse oder Gesetze gebunden sind oder wenn sie einfach fehlen. Vor allem älteren Bürgern und Rentnern mit geringer Rente oder Schwerbehinderten konnte damit schnell und unbürokratisch unter die Arme gegriffen werden.

Die Gründung der Bürgerhilfe ging vom damaligen Bürgermeister Sepp Schmid aus. Schon vor Gründung der Bürgerhilfe hat er, wo immer möglich, geholfen, sei es bei der Beschaffung eines Gefrierschrankes oder bei Maler- und Umbauarbeiten. In Tanja Altmann, Toni Münsterer und Thomas Weber fand er Mitstreiter für sein Projekt: Ein „Miteinander und Füreinander“ ohne Ausfüllen von komplizierten Antragsformularen und langwierigen Genehmigungsverfahren sollte es sein. Diverse Gruppierungen und Einzelpersonen zeigten sich in den vergangenen drei Jahren hilfreich und spendeten. Ihnen gebührt der Dank der Verantwortlichen und besonders auch der Empfänger der Hilfe. Nach Lockerung der Corona-Kontaktbeschränkungen traf sich das vierköpfige Gremium mit Sepp, Tanja, Toni und Thomas, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Alle waren sich einig, weiterzumachen. Die Bürgerhilfe Arrach wird es also trotz der Wahlniederlage von Sepp Schmid und dem Ausscheiden seiner beiden Stellvertreter aus dem Gemeinderat weiter geben.

Dabei sind sie auf die finanzielle Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Alle Betroffenen oder diejenigen, die Arracher Bürger in Notsituationen kennen, können sich auch in Zukunft an die „Bürgerhilfe Arrach“ wenden. Alle Informationen werden anonym und vertraulich behandelt. Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet, auf das alle, die helfen wollen, einzahlen können: Raiffeisenbank Eschlkam-Lam-Lohberg-Neukirchen b. Hl. Blut, IBAN: DE55 7506 9110 0040 0248 48. (krp)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht