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Bürgermeister Höcherl und Pestenhofer sagen Ade

Die Überraschung war gelungen: Die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Walderbach/Reichenbach und der Bauhöfe kamen in der Turnhalle der Franz-Xaver-Witt-Schule zusammen, um die scheidenden Bürgermeister Josef Höcherl und Franz Pestenhofer zu verabschieden.
Ulrike Niklas

Auf ihren Ruhestandbänken haben die beiden scheidenden Bürgermeister Josef Höcherl (links) und Franz Pestenhofer (rechts) Platz genommen. Sie wurden von den VG-Mitarbeitern verabschiedet.  Foto: Niklas
Auf ihren Ruhestandbänken haben die beiden scheidenden Bürgermeister Josef Höcherl (links) und Franz Pestenhofer (rechts) Platz genommen. Sie wurden von den VG-Mitarbeitern verabschiedet. Foto: Niklas

Walderbach.

Geschäftsstellenleiter Erich Pfeilschifter informierte die Anwesenden darüber, dass sie die Turnhalle nicht nur wegen der Pandemie-Auflagen zum Veranstaltungsort ausgewählt hätten: Die Sanierung der Schule sei die größte gemeinsame Einzelmaßnahme der Bürgermeister in ihrer Amtszeit gewesen. Vor fast genau sieben Jahren sei diese beim Fest „Alles neu“ eingeweiht worden. Mit der Sanierung habe man den Schulstandort Walderbach erhalten, was wesentlich für die Region gewesen sei.

So habe man einen vollwertigen Mittelschulstandort erhalten können. „Ohne die Entscheidung, die ihr beide miteinander getroffen habt, wäre dies nicht der Fall“, sagte der Geschäftsstellenleiter und würdigte die Maßnahme als „einen eurer größten Verdienste.“ Auch das gemeinschaftlich umgesetzte Abwasserkonzept sei ein wesentlicher Verdienst der beiden gewesen. Es sei viel Geld und Arbeitskraft dafür investiert worden. Die Ausweisung von Baugebieten, Gewerbegebieten und die Städtebausanierung zur Amtszeit Josef Höcherls hätten eine weitere Stärkung des Standorts Walderbach bedeutet.

Franz Pestenhofer könne auf die doppelte Dienstzeit, nämlich 24 Jahre, zurückblicken. In diesen Jahren sei die Aufnahme in die Städtebauförderung, die Sanierung der Ortsdurchfahrt und des Regenangers gelungen. Auch der Klosterhang sei neu gestaltet worden. Die Aktionen „Unser Dorf soll schöner werden“ und der „Tag der Regionen“ hätten weitere Höhepunkte für die Gemeinde bedeutet. Eine wichtige Maßnahme sei außerdem die Errichtung des Gemeinschaftshauses gewesen, für das man von der Regierung gute Fördersätze bekommen habe.

Auch Baugebiete in Reichenbach und Kienleiten seien entstanden. Die Entwicklung beider Gemeinden sei bemerkenswert. So habe man die Einwohnerzahlen nicht nur halten, sondern teilweise sogar steigern können. So wie beide Gemeinden aufgestellt seien, könne man dem demografischen Wandel getrost entgegensehen. Das sei vor allem der Verdienst der beiden Bürgermeister. Im Namen der Belegschaft, der Verwaltungsgemeinschaft und auch der Bauhöfe wünschte Pfeilschifter beiden alles Gute für die Zukunft. Zum Abschied gab es für jeden ein Ruhestandsbankerl.

Nach zwölf Jahren sei man zu einer kleinen Familie geworden, stellte Josef Höcherl fest: „Ihr habt uns überrascht. Wir sind so dankbar für alles, für die hervorragende Zusammenarbeit in dieser Familie. Sie wird uns abgehen!“, sagte er, der gerne „wieder einmal vorbeischauen“ wolle. Irgendwann soll am Weiher eine kleine Feier nachgeholt werden, da sich die beiden gerne noch einmal persönlich verabschieden wollten.

Zum Abschied wünsche er sich besonders, dass die Verwaltungsgemeinschaft weiterhin so harmonisch zusammenarbeite. Franz Pestenhofer schloss sich den Worten seines Bürgermeisterkollegen an und dankte für die gute Zusammenarbeit: „Die Chemie hat immer gestimmt.“ Nie seien böse Worte gefallen, es sei immer ein gutes Miteinander gewesen. Dies solle auch in Zukunft das Motto sein: „Insgesamt gewinnen alle dabei.“ Gemeinsam habe man die Gemeinden nach vorne gebracht, und gemeinsam solle der Weg der beiden Verwaltungen weiterbeschritten werden. So werde man auch weiter erfolgreich sein. (run)

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