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Polizeieinsatz

Bundespolizei fahndete nach 19 Illegalen

Eine Gruppe von Männern und Frauen aus Iran, Irak und Bangladesch war bei Perlhütte über die grüne Grenze geflüchtet.
Von Johannes Schiedermeier

Auch ein Polizeihubschrauber war an der Fahndung nach den Flüchtlingen beteiligt. Foto: wb
Auch ein Polizeihubschrauber war an der Fahndung nach den Flüchtlingen beteiligt. Foto: wb

Cham.Ein kreisender Hubschrauber der Polizei hat am Freitag die Aufmerksamkeit der Bürger im Landkreis Cham auf sich gezogen. Den Grund des Einsatzes wusste die Bundespolizei. Polizeihauptkommissar Gerhard Daschner von der Station in Waldmünchen berichtete auf Anfrage unseres Medienhauses, dass Bewohner in Perlhütte die Polizei alarmiert hätten, weil 19 fremde Personen beim Durchqueren des Ortes gesehen worden seien.

Die Polizei löste daraufhin eine Fahndung aus, an der auch der Hubschrauber beteiligt war. Insgesamt wurden 14 Personen in die Räume der Bundespolizei nach Waldmünchen gebracht. Es handelte sich um Frauen und Männer aus Irak, Iran und Bangladesch, wie der Polizeisprecher bestätigte. Drei von ihnen wurden von einem Schaffner im Zug nach Schwandorf erwischt und dort bis zum Eintreffen der Polizei festgesetzt. Acht hatte die Polizei bereits am Vormittag nahe Perlhütte entdeckt, drei weitere liefen direkt nach Waldmünchen.

Die Bundespolizei geht nach dem derzeitigen Erkenntnisstand davon aus, dass die Illegalen mit einem Lastwagen an die tschechische Grenze bei Höll gebracht worden sind. Anschließend machten sie sich dann zu Fuß auf den Weg über die grüne Grenze, wo sie in Perlhütte erstmals auffielen. Bis zum späten Nachmittag ging die Bundespolizei immer noch davon aus, dass weitere Personen unterwegs sind. Die Fahndung wurde mit Streifenwagen fortgesetzt.

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