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Gesetz

Bundespolizei warnt vor Drogenschmuggel

Bei mehreren Kontrollen entdeckte die Bundespolizei Furth Cannabis-Produkte. Das hat für die Besitzer ernste Konsequenzen.

Der kontrollierte 32-Jährige hatte 6,1 Gramm Marihuana dabei. Foto: Bundespolizei
Der kontrollierte 32-Jährige hatte 6,1 Gramm Marihuana dabei. Foto: Bundespolizei

Furth im Wald.Fahnder der Bundespolizei sind am Montagvormittag (19. August) im grenzüberschreitendem Zug ALX Prag - München erneut in Sachen Rauschgift fündig geworden. Ein 32-Jähriger verneinte bei einer Kontrolle zunächst die Frage nach mitgeführten Waffen, verbotenen Gegenständen oder Rauschmitteln. Doch bereits bei der Inaugenscheinnahme des mitgeführten Rucksackes strömte den Bundespolizisten Marihuana-Geruch entgegen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Rucksackes wurden die Bundespolizisten fündig. In einem Seitenfach befand sich ein Päckchen mit 6,1 Gramm Marihuana. Die Beamten nahmen den 32-jährigen in Cham aus dem Zug und übergaben ihn zusammen mit dem sichergestellten Rauschmittel an die zuständige Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Zolls Furth im Wald zur weiteren Sachbearbeitung und Anzeigeerstattung wegen des Verdachts einer Straftat nach Betäubungsmittelgesetz.

Auch der Besitz des Cannabis-Vodkas kann ernstzunehmende Konsequenzen haben. Foto: Bundespolizei
Auch der Besitz des Cannabis-Vodkas kann ernstzunehmende Konsequenzen haben. Foto: Bundespolizei

Eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erwartet auch eine 33-jährige Deutsche und einen 19-jährigen Deutschen. Bundespolizisten hatten die beiden unabhängig voneinander am Mittwochnachmittag (14. August) auf der B 20 nahe Furth im Wald kontrolliert. Beide führten eine Flasche White Widow mit. Dieses alkoholhaltige Getränk enthält neben Wodka auch Teile der Cannabispflanze und fällt deshalb in Deutschland, obwohl in Tschechien frei verkäuflich, unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Bundespolizisten stellten in beiden Fällen die Flasche sicher und verständigten die Kollegen der zuständigen KEV Furth im Wald. Zoll und Bundespolizei warnen davor, das Getränk White Widow in Tschechien zu erwerben. Werden derartige Getränke bei einer Kontrolle in Deutschland aufgefunden, werden sie sichergestellt oder beschlagnahmt und der Besitzer muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

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