MyMz
Anzeige

Bundestagswahl: Sechs CSU-Kandidaten werben um Stimmen

Die Chamer CSU-Bundestagskandidaten dürfen sich am Donnerstag bei den Parteifreunden in Schwandorf vorstellen. Schwandorfs CSU-Kreisvorsitzende Marianne Deml wies Spekulationen von Chamer CSU-Vertretern bei der jüngsten Kreisvorstands- und Ortsvorsitzendenversammlung in Roding zurück, wonach es den Chamer Kandidaten nicht erlaubt werden soll, sich in Schwandorf bei der dortigen Kandidatenkür zu präsentieren und um Stimmen zu werben. Bereits im Vorhinein sei die gegenseitige Vorstellungsrunde zwischen ihr und dem Chamer CSU-Kreisvorsitzenden Markus Sackmann abgesprochen worden, so Deml. Sackmann hatte im Gespräch mit dem Bayerwald-Echo angedeutet, dass aus Schwandorf zu hören gewesen sei, dass diese Absprache nicht mehr bestehe. „Die Schwandorfer Kandidaten dürfen sich sicher bei uns vorstellen“, so der Chamer CSU-Chef, „wenn unsere Kandidaten sich dort auch präsentieren dürfen.“ Sechs Kandidaten aus dem CSU-Wahlkreis Cham-Schwandorf werben bislang um die Stimmen der Delegierten, die am 14. Februar die endgültige Entscheidung treffen müssen. Selbst bei dieser Delegiertenversammlung dürfen jedoch nach Parteisatzung noch neue Kandidaten vorgeschlagen werden. Bisher stehen sechs Kandidaten bereit: Karl Holmeier, Jürgen Linhart, Dr. Reinhold Kiehl aus dem Landkreis Cham, Max Beer, Kurt Mieschala und Hans Prechtl aus dem Landkreis Schwandorf. Bis zum 14. Februar soll nach Aussagen der CSU-Landkreisspitzen versucht werden, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu verständigen. Holmeier hatte bis Samstag eine Kandidatur verneint. Dem Vernehmen nach soll die CSU-Spitze um Markus Sackmann und Bezirkstagspräsident Franz Löffler den Weidinger zu einer Kandidatur gedrängt haben. Beide gelten nicht als Förderer von Jürgen Linhart.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht