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Burschen nicht nur an Pfingsten aktiv

Dieses Jahr steht Jubiläum an. Festwochenende im Juli: Bad Kötztinger Traditionsverein feiert sein 175-jähriges Bestehen.

Diese Vorstandschaft um den wiedergewählten Vorsitzenden Patrick Sperl führt den Burschen-Wanderer-Verein im kommenden Jahr; rechts im Bild ist Bürgermeister Markus Hofmann.
Diese Vorstandschaft um den wiedergewählten Vorsitzenden Patrick Sperl führt den Burschen-Wanderer-Verein im kommenden Jahr; rechts im Bild ist Bürgermeister Markus Hofmann. Foto: kht

Bad Kötzting.Der Burschenverein lebt nicht nur an Pfingsten, sondern ist das ganze Jahr aktiv. Untermauert wurde die Aussage des Vorsitzenden Patrick Sperl bei der Generalversammlung mit den Berichten. Dabei wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Unter deren Leitung wird heuer das 175-jährige Bestehen mit verschiedenen Veranstaltungen und einem Festwochenende im Juli gefeiert.

Mit den Neuwahlen im Gasthaus Fechter im Verlauf der Generalversammlung 2014 und dem Führungswechsel an der Spitze des Burschenvereins begann das Vereinsjahr. Patrick Sperl folgte dabei Michael Senbert als Vorsitzendem nach, wie Johannes Leitermann in seinem Tätigkeitsbericht informierte. Gut besucht war dem Schriftführer zu Folge das Frühlingsfest, zum dem „SIXXDAS“ für die musikalische Begleitung sorgte. Es folgte die traditionelle Maiwanderung zum Kaitersberg, ehe schon mit dem Pfingstfest Anfang Juni das zentrale Tätigkeitsfeld des Burschenvereins anstand. Nach der Fronleichnamsprozession organisierte der Burschen-Wandererverein das traditionelle Kranzlfest beim Lindner-Bräu. Der Vereinsausflug führt 20 Mitglieder in das Voralpenland mit dem abschließenden Besuch des Markus-Wasmeier Museums. Zusammen mit der Jungen Union wurde mit einem Bayerischen Abend das Bürgerfest eingeläutet. Die ersten Weichen für das anstehende Jubiläum wurden am 14. November gestellt, als beim Lindner-Bräu das Schirmherren- und Ehrenschirmherrenbitten veranstaltet wurde, bei dem Heinz Kolbeck und Wolfgang Ludwig jun. ihre Zusagen gaben. Im Gasthaus Pfeffer wurde der traditionelle Jahrtag im Anschluss an den Gottesdienst in der St. Veitskirche gefeiert. Am 6. Dezember organisierte der Burschenverein einmal mehr den Nikolauseinzug. Gut besucht war die Stefaniekneipe, in deren Verlauf der Kartenvorverkauf für den Burschenball durchgeführt wurde.

Mit diesem wurde am 10. Januar die Bad Kötztinger Faschingssaison eingeläutet. Trotz guten Besuches und dem Premierenauftritt der Kapelle Bavaria Band mussten die Burschen dennoch ein leichtes Defizit beklagen. Bei mehreren Faschingsveranstaltungen im Stadtbereich oder befreundeten Organisationen außerhalb sah man die Burschen zudem als Gäste. Dank sagte Leitermann allen Mitgliedern, die sich bei eigenen Veranstaltungen einbrachten oder den Verein unterstützen, wenn bei Arbeitseinsätzen andere Vereine unterstützt oder Mithilfe beim Bürgerfest gegeben wurde.

Aus dem Kassenbericht, den Michael Fischer für den verhinderten Kassier Andreas Hackl gab, wurde ersichtlich, dass die Burschen im Berichtsjahr ein Defizit einfuhren. Begründet wurde dies durch den Sprecher zusammen mit Patrick Sperl insofern, dass man bereits in Vorleistung für das anstehende Jubiläumsfest ging und neben dem Schirmherrnbitten etwa auch die beiden Fahnen restaurieren ließ.

„Es war eine besondere Erfahrung für mich als neu gewählter Bürgermeister zusammen mit dem Burschenverein Pfingsten sehr intensiv erleben zu dürfen“, so Markus Hofmann. Seine Freude äußerte er dahingehend mit Michael Kuchler die Zusagen als Pfingstbräutigam erhalten zu haben, womit die Tradition weiterlebe. „Die Stadt freut sich, mit Euch das 175-jährige Jubiläum feiern zu dürfen.“

Vor den fälligen Neuwahlen, die unter der Leitung von Bürgermeister Markus Hofmann und Wolfgang Ludwig jun. und Dr. Dominik Reithner im Wahlausschuss agierend abgewickelt wurden, dankte Patrick Sperl der Stadt für die hervorragende Zusammenarbeit. „In der Vorstandschaft sowie dem Ältestenrat wurde gut zusammengearbeitet.“ Darin schloss er auch die vielen Helfern, Mitglieder oder auch die Musikerfamilie Traurig mit ein. „Ihr leistet einen unbezahlbaren Beitrag, um das Jahresprogramm erfolgreich gestalten zu können.“ In seinem Jahresausblick kündigte Sperl unter anderem das Patenbitten bei den Rodinger Burschen am 25. April an. (kht)

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