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Freitag, 21. September 2018 26° 3

Tradition

Burschen sind am Jubeln

Männer aus Reichenbach haben allen Grund zur Freude. Ihr Verein ist 60 Jahre jung. Auch das Umland lässt sie hochleben.

  • Die Reichenbacher Burschen feierten gebührend ihr 60-jähriges Bestehen. Fotos: run
  • Eine Augenweide: die Kirtadeandln des Burschenvereins Reichenbach
  • Der Mitterdorfer Burschenverein mit seinen Kirtadeandln sowie Festbraut und Festmutter
  • „Reichadorf und Mitterboch“ beim Feiern im Bierzelt

Reichenbach.„Das Leben in Gemeinschaft wagen, aus einer christlichen Gesinnung und Haltung heraus, das war und ist der Grundton des Burschenvereins“ ...  Mit diesen Worten führte Pfarrer Alois Hammerer ein in den Gottesdienst, welcher zum 60. Jubiläum des Katholischen Burschenvereins aus Reichenbach gefeiert wurde. Und unter diesem Vorzeichen sei die Gemeinde vor Ort unterwegs, und auf diesem Weg dürfe man auf Vorbilder schauen, wie zum Beispiel auf Johannes, den Täufer, dessen Geburtstag ebenfalls in der Messe im Paulus-Schmid-Haus gefeiert wurde.

Aber, da seien denn auch noch viele andere – und zudem ganz konkret in der Historie des Burschenvereins Reichenbach, wie der ehemalige Walderbacher Kaplan Siegfried Holmer, der den Burschenverein mit aus der Taufe gehoben und diese Gemeinschaft auf ein gutes Fundament gestellt hatte, bemerkte. So wurde der Dankgottesdienst gefeiert, dabei gleichzeitig auch der verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Fürbitten wurden in der Messe im Übrigen von Kirtadeandln gesprochen, wobei diese auch als Ministrantinnen dem Geistlichen zur Seite standen. Der Kirchenchor Reichenbach sorgte für eine würdevolle und gelungene Umrahmung der Messfeier. Abschließend brachte Pfarrer Alois Hammerer noch Wünsche für den Reichenbacher Burschenverein zum Ausdruck, nämlich für jene Menschen, „die sich engagierten, die mitmachen und sich begeistern lassen, die Geduld aufbringen, Ideen einbringen, die begeistert sind und Feuer und Flamme für die Idee, eine Gemeinschaft zu pflegen, die von den christlichen Grundwerten geprägt ist“.

Im Reichenbacher Paulus-Schmid-Haus wurde dann auch das Licht gesegnet, das später das Johannisfeuer entzünden sollte. Nach der Messe stellte sich der Burschenverein Reichenbach, sein Patenverein, der Burschenverein aus Mitterdorf, mit dem Reichenbacher kürzlich das 40-jährige Bestehen gebührend gefeiert hatten, Vertreter der Gemeinde und die Vereine des Ortes und der Nachbargemeinden auf zum feierlichen Zug hinunter über die Pfister hin zum Festplatz an der Lindenstraße. Die Reichenbacher Wehr regelte hierbei den Verkehr.

Am Zelt angekommen stand der Festverein Spalier und klatschte die sehr zahlreichen Besucher ins Zelt. Dort spielte die Superband „Erwin und die Heckflossen“ zünftig auf. Die Kapelle trug zum Gelingen der Festveranstaltung bei. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Burschenvereins, Markus Seidl, gab es dann auch kein Halten mehr. Die Band war spitze, sie versprühte Stimmung pur, und alle standen dank „Erwin und die Heckflossen“ auf den Bänken, um richtig abzufeiern. (run)

Die Musiker schritten beim Zug vorne weg.

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