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Cerchov-Linie verkehrt wieder

Aufgrund der großen Nachfrage ist eine weitere Fahrt geplant.
Harald Eiban

Die Fahrtteilnehmer, die sich entschlossen hatten, zu Fuß zurück nach Waldmünchen zu wandern, vor dem Aussichtsturm auf dem Cerchov
Die Fahrtteilnehmer, die sich entschlossen hatten, zu Fuß zurück nach Waldmünchen zu wandern, vor dem Aussichtsturm auf dem Cerchov Foto: fhe

Waldmünchen.Seit Samstag verkehrt nun wieder ganz offiziell an Wochenenden der Bus zum Cerchov. Zunächst war mitgeteilt worden, dass aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr keine Busse grenzüberschreitend von Furth im Wald und Waldmünchen aus zum Cerchov (1042 m) verkehren, und dass nur eine nationale Linie von Domažlice aus angeboten wird. Anfang Juni hatte Arriva-Gebietsleiter Karel Sedlák überraschend darüber informiert, dass ab 1. Juli die Buslinie zur höchsten Erhebung des Böhmischen Waldes doch wieder grenzüberschreitend fährt.

Und Mitte Juni hatte Arriva-Direktor František Soumar noch eins draufgesetzt, als er mitteilte, dass die Buslinie zur höchsten Erhebung des Böhmischen Waldes bereits ab 20./21. Juni wieder verkehrt. Es stellte sich heraus, dass die bayerische Seite offenbar schon sehnsüchtig auf die offizielle Inbetriebnahme gewartet hatte, denn auf dem Bahnhof in Waldmünchen hatten sich so viele Leute versammelt, dass schon bei der Abfahrt der Bus fast ganz gefüllt war. Die Touristinformation hatte zudem für diesen Tag eine busbegleitende Fahrt mit Wanderführer Karl Reitmeier zum Cerchov angeboten, um dann von dort zurück nach Waldmünchen zum Ausgangspunkt zu wandern. Das Angebot fand eine so große Resonanz, so dass man sich spontan entschlossen hat, am Samstag, 18. Juli, nochmals eine busbegleitende Fahrt zum Cerchov anzubieten. Anmeldungen sind ab sofort bei der Touristinformation Waldmünchen, Tel. (0 99 72) 3 07 25 möglich.

In Tschechien gibt es zwar keine Mundschutz-Pflicht mehr, trotzdem entschieden sich die meisten Teilnehmer, diesen vorsichtshalber während der Busfahrt anzulegen.

Wanderführer Karl Reitmeier informierte während eines erfrischenden Windes über die Geschichte des Cerchov; danach bestand die Gelegenheit zu einer Einkehr im Bistro oder in der Hütte des Touristikclubs. Manche nutzten auch die Gelegenheit, um den Aussichtsturm zu besteigen. Danach wurde der gut zweieinhalbstündige Marsch nach Waldmünchen angetreten, der über die Kamenná Loucka/Seinwiese, das Brunnhäusl, die Benda-Hütte, den Grenzübergang Lehmgrubenweg, die Bildlbuche, die Taufelsbrücke und am Kohlenmeiler vorbei zum Ausgangspunkt führte. Überall gabs von Reitmeier Infos. (fhe)

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