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Region Cham
Montag, 23. Juli 2018 26° 8

Klausurtagung

Cham verschönern und vergrößern

Die AG Chamland blickte sich im Stadtgebiet um.

Im Stadtgebiet informierten sich die Stadträte der AG Chamland.
Im Stadtgebiet informierten sich die Stadträte der AG Chamland.

CHAM.Zu einer Klausurtagung kamen die Stadträte der Arbeitsgemeinschaft Chamland zusammen. Einer Rundfahrt durch die Stadt schloss sich eine Tagung am Lamberg an.

In Janahof lenkte Christan Bauer vor allem den Fokus auf die Ortsdurchfahrt. Diese malade Durchgangsstraße wird täglich von bis zu 4000 Fahrzeugen benutzt. Bauer, der 2016 sicherstellen konnte, dass künftige Aufgrabungen der Asphaltdecke ordnungsgemäß ausgeführt werden, fordert einen adäquaten Straßenunterhalt.

Eine Attraktion für Radlfahrer

In der Ortsmitte von Untertraubenbach erläuterte Stadtrat Walter Dendorfer die Dorferneuerung, die nach vielen Gesprächen heuer umgesetzt werden soll. Es solle eine Versammlungsstätte nicht nur für die ganze Bevölkerung werden, sondern auch der Stadt Cham als Weiterentwicklung des gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes mit Sehenswürdigkeiten für den boomenden Radtourismus dienen und zur Attraktivitätssteigerung beitragen. Ein weiterer Punkt war der Neubau der Regenbrücke, der heuer geplant werden soll. Möglich wäre auch der Kauf von restlichen Grundstücken im neuen Baugebiet.

Dritter Bürgermeister Josef Blaha und sein Stadtratskollege Georg Kerschberger sprachen in Loibling-Katzbach die Parkplatzproblematik im Bereich Sportplatz, Kinderhaus und Feuerwehrhaus an. Vor allem bei Veranstaltungen von Vereinen im alten Schulhaus und am Sportplatz reichen die Parkplätze nicht aus und vor allem im Kurvenbereich treten durch Parken gefährliche Situationen auf. Für Sanierungsarbeiten im Alten Schulhaus, welches von zahlreihen Vereinen genutzt wird, haben die Stadträte 5000 Euro beantragt. Auch in diesem Stadtteil ist die Sanierung von Straßen ein Thema, denn viele Straßen haben Risse und Löcher, die dringend ausgebessert werden müssten. Hierzu werden durch den Bauhof erforderliche Unterhaltsmaßnahmen gefordert.

Oberzentrum nicht vergessen

Die Rundreise führte weiter nach Windischbergerdorf. Die Stadträte Klaus Hofbauer und Dieter Krause erläuterten ihren Kollegen die Problematik des Parkplatzes am Dorfplatz. Dieser sei nur angemietet und der Pachtvertrag laufe auf. Beide bitten, dass die Verhandlungen für den Ankauf dieses Platzes zügig aufgenommen werden.

Weiter gingen sie auf die Baugebiete im Bereich ein. Es könnten bis zu 50 Bauplätze angeboten werden, wenn nicht die Aufstellung der Bebauungspläne sehr zögerlich erfolge. Da die Sanierung der Schulturnhalle sich verzögert hat, fordern die beiden eine schnelle Überarbeitung der Kosten.

In Chammünster informierten Josef Griesbeck und Peter Hofbauer über die Sanierung der Kirchenmauer und den schlechten Zustand mehrerer Ortsstraßen. Zufrieden zeigte sich Stadtrat Klaus Kernbichl in Vilzing mit dem neuen Parkplatz am Kindergarten. Hierzu hat die Stadt die Kirchenstiftung mit 30 000 Euro bezuschusst.

Im Gasthaus am Lamberg gingen die „Chamland-Stadträte“ auf verschiedene Themen wie die Umsetzung der Marke Cham ein. Weiter müsse das Thema Stadtmarketing mehr Bedeutung gekommen. Man kam zudem überein, das Problem des Parkraumes im westlichen Altstadtbereich weiter voranzutreiben. Vor allem müssen hier Parkmöglichkeiten für die Bewohner der Altstadt und auch für Besucher geschaffen werden. Ende Januar soll hierzu das Verkehrsforum tagen. Weiter müssten neue Ziele zum Thema Oberzentrum gesetzt werden. (cft)

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