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Tragödie

Cham: Wanderer fand Leiche im Steinbruch

Die Hinweise auf die Identität des skelettierten Toten am Weinberg verdichten sich. Das wirft Fragen auf.

Die FFW Cham half dem Bestatter, den Toten aus dem unwegsamen Gelände im Steinbruch zu bergen. Foto: Schiedermeier
Die FFW Cham half dem Bestatter, den Toten aus dem unwegsamen Gelände im Steinbruch zu bergen. Foto: Schiedermeier

Cham.Ein Spaziergänger hat die skelettierte Leiche im Steinbruch am Weinberg entdeckt. Dies bestätigte am Dienstag Markus Damm von der Pressestelle der Kripo Regensburg. Es verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei dem Toten um den seit Juli 2017 vermissten Chamer Edgar K. (67) handelt. Die gefundenen Kleidungsreste stimmen mit der Beschreibung überein, die von der Polizei bei der Öffentlichkeitsfahndung nach dem Vermissten abgegeben worden war. Er soll im Wesentlichen olivgrün gekleidet gewesen sein.

Die Polizei hat die Angehörigen zeitnah von dem Leichenfund in Kenntnis gesetzt, weil die Identität naheliegend ist. Dies bestätigte auch die Pressestelle auf Nachfrage.

Rätselhaft bleibt jedoch, dass gemeinsam mit dem Chamer auch dessen silberfarbenes Rad verschwunden und bis heute nicht mehr aufgetaucht ist. Die Stelle, an der der Tote gefunden wurde, ist mit einem Rad nicht befahrbar. Sein Fundort legt außerdem nahe, dass er von der Steinbruchkante gestürzt ist. Von unten musste die Feuerwehr Cham dem Bestatter erst den Weg mit einer Kettensäge freimachen, bevor die Leiche geborgen werden konnte.

Wie Pressesprecher Markus Damm erläuterte, ist zeitnah eine Obduktion angeordnet worden. Sie soll nicht nur die Identität des Toten klären, sondern auch Licht in die näheren Todesumstände bringen. Einen genauen Zeitpunkt dafür gab es gestern noch nicht.

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