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Region Cham
Mittwoch, 19. September 2018 26° 1

Erlebnis

Chamer Naturfreunde auf Radtour

Die Radler strampelten 650 Kilometer von Laufen an der Salzach und dann entlang der Mur bis nach Slowenien.

Die Radlertruppe der Chamer Naturfreunde beim Abschied von Bad Radkersburg Foto: Naturfreunde
Die Radlertruppe der Chamer Naturfreunde beim Abschied von Bad Radkersburg Foto: Naturfreunde

Cham.Die Naturfreunde Cham gingen Anfang Juni wieder auf eine eindrucksvolle Radreise. Heuer sollte die Tour von Laufen an der Salzach starten und bis nach Slowenien an der Mur entlangführen.

Bei traumhaften Radlerwetter starteten die Radreisenden mit ihrem Guide Christian Graf ihre Trans Alp von Laufen der Salzach folgend über Salzburg nach Werfen, ihrem ersten Etappenziel. Weiter führte dann die Route auf dem Ennstal Radweg über Bischofshofen direkt ins Herz der Hohen Tauern. Anschließend ging es zuerst bergab über die Marbach Alm dann hinauf zur Tauernalm, wo bereits das Bike Shuttle durch den Tunnel wartete. Auf der Südseite des Tunnels bei Zedernholz mussten sich die Biker nochmal kurz aufs Rad schwingen, um ihr nächstes Etappenziel St. Michael im Lungau zu erreichen.

Tag drei sollte dann eine richtig schwierige Bergetappe werden, von St. Michael der Mur folgend zu ihrem Ursprung an der Strickler Hütte auf 1750 Meter. An der Mur-Quelle angekommen musste die Gruppe erst einmal kräftig rasten und die Umgebung der Strickler Hütte im Nationalpark Hohe Tauern zu genießen. Danach begann die rasante Abfahrt wieder hinab ins Tal. Der nächste Tag sollte dann recht lang und anstrengend zu werden, von St. Michael zunächst nach Tamsweg, weiter über Murau und Schloss Obermurau. Nach der Mittagspause ging es durch die Engen des Murtales am Fuße der Niederen Tauern und vorbei an der sagenumwobenen Ruine Frauenburg. Etappenziel war Judenburg mit dem höchsten Stadtturm Österreichs. Auf der fünften Etappe ging’s vorbei an Zeltweg und Knittelfeld. In Leoben wurde dann das Stift Göss besichtigt und der größte Schanigarten Österreichs bei der Gösser Brauerei besucht. Nachmittags führte die Tour weiter nach Bruck an der Mur mit dem Schlossberg in das romantisch gelegene Fronleiten. Am sechsten Tag ging’s vorbei an der Burg Rabenstein und der rechten Murseite nach Graz. Hier ist es fast ein Muss, zum Uhrenturm hinaufzusteigen und über die „Roten Dächer von Graz“ weit ins Tal hineinzuschauen. Und danach: ob kulinarischer Höhepunkt oder kultureller Genuss – Graz verzücke die Reiseradler mit seinem südlichen Flair. Nachmittags machten die Radler noch einen ausgiebigen Stopp am Wildonsee - Zeit zum Baden und genießen.

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