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Chamerau geht einig in harte Zeiten

Der Gemeinderat Chamerau hat seine Posten neu besetzt. Christian Glonner ist wieder 2. Bürgermeister.

Der neue Chamerauer Gemeinderat mit Bürgermeister Stefan Baumgartner  Foto: Martin Schönhuber
Der neue Chamerauer Gemeinderat mit Bürgermeister Stefan Baumgartner Foto: Martin Schönhuber

Chamerau.Bürgermeister Stefan Baumgartner hat sich in der konstituierenden Sitzung gefreut über einen ausgewogenen Gemeinderat, in dem das jüngste Mitglied 29 Jahre, das älteste 71 Jahre alt ist. Er sei nun seit zwölf Jahren Bürgermeister in der aus 21 Ortsteilen bestehenden Gemeinde und trete seine dritte Amtszeit an.

Er habe sich zusammen mit dem Gemeinderat immer bemüht, dass es kein Partei- oder Ortsteildenken gäbe, denn dies gehöre nicht in einen Gemeinderat. Der gesamte Gemeinderat und der Bürgermeister seien für alle Bürger da. Bisher sei die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat immer offen und transparent gewesen und dies biete er auch dem neuen Gemeinderat an.“

Vor uns liegt die schwerste Zeit der letzten 70 Jahre“, rief er den Gemeinderäten zu. Es gelte jetzt die Zukunftsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu erhalten. Es sei Ihm nicht bang, denn man habe in der Vergangenheit gut gewirtschaftet, vier Millionen Schulden abgebaut, aber auch ordentlich Rücklagen gebildet.

Die Gewählten

  • Bürgermeister:

    Christian Glonner wurde wieder zum 2. Bürgermeister gewählt, 3. wurde Hans Robl. Als weiterer Bürgermeisterstellvertreter wurde Max Altmann per Akklamation bestimmt.

  • Haupt- und Finanzausschuss:

    Mitglied / Vertreter: Norbert Hoffmann / Thomas Kappenberger; Johann Robl / Willi Baumgartner; Christian Glonner / Alfons Kolbeck; Maximilian Altmann /Manuel Dattler; Erich Mühlbauer / Christian Janker

  • Rechnungsprüfungsauschuss:

    Michael Riederer / Willi Baumgartner; Norbert Hoffmann / Johann Robl ; Robert Weindl / Alfons Kolbeck; Reinhard Preißer / Regina Breu; Christian Janker / Erich Mühlbauer ; Ausschussvorsitzender: Christian Janker.

  • Jugendbeauftragte:

    Regina Breu und Erich Mühlbauer

  • Seniorenbeauftragte:

    Maximilian Altmann, Reinhard Preißer und Alfons Kolbeck (kmi)

Im Gemeinderat dürfe jeder alles sagen, dann werde abgestimmt und die Mehrheit entscheide. Baumgartner erklärte, er sei weiter bereit, in seinem Amt in Demut der Gemeinde und ihren Bürgern zu dienen. Die Bürger würden eine sachliche Arbeit erwarten, kein „Kasperltheater“. Der Bürgermeister könne nur so stark sein, wie sein Gemeinderat. Die heutige Sitzung diene allein der Vereidigung und der Einführung der neuen Mitglieder. Dann wurden die sechs neuen Mitglieder des Gemeinderates vereidigt. Dazu rief Stefan Baumgartner in alphabetischer Reihenfolge alle einzeln nach vorne und ließ sie die gesetzlich vorgeschriebene Eidesformel nachsprechen.

Dann galt es einige Wahlen durchzuführen. Die Wahlen zu den Bürgermeisterstellvertretern (siehe Info) erfolgte geheim mittels Abgabe von farblich unterschiedlichen Stimmzettel. Auf den Stimmzetteln waren alle Gemeinderatsmitglieder namentlich aufgeführt, so dass nur angekreuzt werden musste. Diese Vorgehensweise gelte der Geheimhaltung, es solle ausgeschlossen werden, dass man anhand von Handschriften nachvollziehen können, wer für wen gestimmt habe.

Als Wahlausschuss fungierten der Geschäftsstellenleiter Markus Schiedermeier und Bürgermeister Stefan Baumgartner. Einstimmig wurde beschlossen, den ersten Bürgermeister wieder zum Standesbeamten für Eheschließungen und Lebenspartnerschaften zu bestellen. Der Bürgermeister vertrat die Ansicht, dass es sich in den letzten sechs Jahren bewährt habe, nur zwei Ausschüsse zu bestimmen. Einmal den Rechnungsprüfungsausschuss als Pflichtausschuss sowie eine Haupt- und Finanzausschuss. Aufgrund seiner ausführlichen Begründung stimmte der Gemeinderat dem Vorschlag zu und wählte dann die einzelnen Ausschussmitglieder (siehe Info).

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