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Chamerau hat ein zweites Storchenpaar

Die Vögel fliegen seit zwei Wochen immer wieder den Holzer-Kamin an. Sie haben begonnen, ein Nest für den Nachwuchs zu bauen.
Von Hermann Schropp

Die beiden neuen Weißstörche bemühen sich um Nachwuchs auf dem Kamin der Bäckerei Holzer. Foto: Hermann Schropp
Die beiden neuen Weißstörche bemühen sich um Nachwuchs auf dem Kamin der Bäckerei Holzer. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Bekommt das Chamerauer Storchenpaar auf dem „Heroldkamin“ Gesellschaft in unmittelbarer Nähe? Es war schon in den letzten Tagen erkennbar, dass der Kamin der Bäckerei Holzer mitten in Chamerau von einem Storchenpaar besetzt wird: Immer wieder ließen sich die zwei Großvögel die letzten 14 Tage dort nieder, trugen grobes Nistmaterial zur ersten Abdeckung des stillgelegten Kamins herbei und hielten sich auch länger dort auf. Lautes Schnabel-Klappern zeigte an, dass offenbar mehr im Gang war – und tatsächlich war das Storchenpaar auch bei der Kopula, wie die Paarung bei den Störchen genannt wird, zu beobachten.

Baby-Vögel erwartet

Dass sich das weibliche Tier immer wieder auch ins Nest setzte, deutet daraufhin, dass die Storchen-Dame Eier legen wird und auch bald das Brutgeschäft beginnt. Ganz offensichtlich sind es zwei Störche, die auf „Wohnungssuche“ sind.

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Der Chamerauer Storch ist wieder da

Seit Freitag – so früh wie wohl noch nie – ist der Vogel in der Gemeinde Chamerau aus seinem Winterquartier eingetroffen.

Die Hoffnung auf Storchen-Nachwuchs nimmt in Chamerau also zu. Es wäre sehr erfreulich, wenn sich in Chamerau ein zweites Storchenpaar niederlassen würde. „Solange es zu keinen Horstkämpfen mit den alteingesessenen kommt“, sagt ein Storchenexperte. Die Kämpfe können nämlich tragisch enden. „Beispielsweise werden die Jungen aus dem Nest geworfen“, erklärt der Experte.

Er kann nur Vermutungen anstellen, woher die Störche kommen. Das Männchen ist zwar beringt, der Ring aber unleserlich und das Weibchen ist nicht beringt: „Vielleicht sind die beiden Weißstörche die Jungen der Heroldkaminstörche aus 2018, die wieder heimgefunden haben, aber ihr Geburtsnest belegt vorgefunden haben.

Auch Storchenpaare trennen sich

Möglich sei auch, dass ein neues Tier mit seiner Partnerin den Weg nach Chamerau gefunden hat. Andererseits müssten die Störche schon längst ein Nest haben und brüten. Doch es gibt auch Störche, die mit ihrem Ehepartner Streit bekommen, sich von ihm trennen und nach einem anderen Storch Ausschau halten. „Zum rumzigeunern sind sie aber zu sehr mit dem Nestbau beschäftigt“, sagt der Storchenexperte. Um zu einem Schluss zu kommen, könne man die Störche nur weiter beobachten und das Ergebnis ihrer Storchenehe abwarten, meint der Vogelexperte.

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