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Chance auf schnelles Internet

Der Landkreis bietet Hauseigentümern in Wald, Zell, Reichenbach und Walderbach die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses.

Hauseigentümer werden in diesen Tagen vom Landratsamt angeschrieben und können ihr Gebäude ans Glasfasernetz anschließen lassen. (Symbolbild)
Hauseigentümer werden in diesen Tagen vom Landratsamt angeschrieben und können ihr Gebäude ans Glasfasernetz anschließen lassen. (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach/dpa

Walderbach.Der Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur des Landkreises Cham informiert in diesen Tagen alle Eigentümer von Gebäuden in den Gemeinden Wald, Zell, Reichenbach und Walderbach (je südlich des Regens), die noch nicht über einen ausreichenden Breitbandanschluss verfügen, über das Breitbandprojekt des Landkreises. Der Landkreis Cham möchte allen Bürgern die Teilhabe an der zunehmenden Digitalisierung ermöglichen und schafft mit dem Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes dafür die technischen Voraussetzungen, wie das Landratsamt Cham mitteilte.

Die per Post angeschriebenen Eigentümer können im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude erhalten. Voraussetzung für diese zukunftssichere digitale Erschließung ist ein Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag. Dieser liegt dem Brief bei. Nur wenn dieser rechtzeitig und unterschrieben an den Eigenbetrieb „Digitale Infrastruktur“ des Landkreises zurückgesandt wird, kann das Gebäude den kostenlosen Glasfaseranschluss erhalten.

Bau erst nach Zustimmung

Ein kostenloser Anschluss empfiehlt sich auch dann, wenn man lediglich sein Haus für zukünftige Entwicklungen rüsten will. Die Rückmeldungen sind die Grundlage für die europaweite Ausschreibung der erforderlichen Bauleistungen.

Im Frühjahr nächsten Jahres beginnen die Tiefbauarbeiten in diesem Gebiet. Vor den Bauarbeiten an Privatgrundstücken vereinbart die Baufirma mit dem Eigentümer einen Termin vor Ort. Gemeinsam werden der Leitungsweg und die nötigen Erdarbeiten festgelegt. Erst wenn der Eigentümer dazu seine Zustimmung gibt, erfolgt der Bau. In den meisten Fällen wird im Straßenkörper und an der Hauswand ein Loch gegraben und dann die Strecke dazwischen mit einer sogenannten Erdrakete überbrückt. Dadurch werden die Belastungen so gering wie möglich gehalten. Zudem ist es notwendig, ein Loch durch die Außenwand des Hauses zu bohren, durch welches das Rohr mit dem Glasfaserkabel verlegt wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der vorherige Zustand des Grundstückes wiederhergestellt.

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Vodafone ist Partner

Wer den Glasfaseranschluss auch aktiv nutzen und mit Highspeed surfen will, benötigt einen Internetvertrag mit der Vodafone GmbH, die Partner des Landkreises ist. Diese Nutzung ist aber nicht Voraussetzung für den kostenlosen Anschluss. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.breitband-cham.de und zu Vodafone unter www.vodafone.de/cham.

Das Glasfasernetz des Landkreises wird mehr als 1700 Kilometer Trassenlänge und 12 000 Hausanschlüsse umfassen. Dieses Netz ist die Grundlage für eine spätere Anbindung aller Gebäude im Landkreis. Das Projekt wird aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Der Netzausbau erfolgt in sechs Projektgebieten, die in 19 Baucluster unterteilt sind.

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