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Dienstag, 14. August 2018 24° 4

Jahresversammlung

Christa Vogel bleibt Kolping-Vorsitzende

Freude herrscht über die Verpachtung des Kolpinghauses nach schwieriger Zeit der Eigenbewirtschaftung.

Die neue Führungsmannschaft der Further Kolpingsfamilie mit Präses Kaplan Daniel Schmid Foto: fsa
Die neue Führungsmannschaft der Further Kolpingsfamilie mit Präses Kaplan Daniel Schmid Foto: fsa

Furth im Wald.Auf Christa Vogel ist Verlass. Bei der Jahresversammlung der Kolpingfamilie im Kolpinghaus übernahm sie für weitere drei Jahre Verantwortung – ohne wenn und aber. Freude herrscht bei der Vorstandschaft auch über die Verpachtung des Kolpinghauses.

Nach schwieriger Zeit der Eigenbewirtschaftung und nach 13 Bewerbungen (anscheinend eine Glückszahl) wurde der richtige Pächter gefunden. Er beginnt mit der Bewirtschaftung am 1. Oktober. Viel Geduld und ein langer Atem der Mitglieder der Vorstandschaft war in dieser Zeit notwendig. Da der neue Pächter erheblich investieren will, bat er um einen 5-Jahresvertrag. Dieser musste von der Versammlung befürwortet werden, was einstimmig erfolgte.

Kompliment für die Arbeit

Die alte und neue Vorsitzende Christa Vogel hieß neben zahlreichen Mitgliedern den neuen Präses Kaplan Daniel Schmid und Ehrenmitglied Erni Hofmann willkommen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Xaver Gruber, Franz Leitner und Josef Kraus nutzte der Präses den geistlichen Impuls des Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte zum Sonntag: Der Sonntag unterbreche die Prozesse des Lebens. Lobend erwähnte er abschließend die Vorstandschaft und Mitglieder der Kolpingfamilie, die sich in einer schwierigen Zeit ohne Pächter des Kolpinghauses selbstlos engagiert und mit Herz und Verstand eingebracht haben – ein schönes Zeugnis, das Mut mache. Für die Dienste sagte er allen ein Vergelt’s Gott.

Christa Vogel erinnerte an ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten und Veranstaltungen. Sieben Monate habe man sich intensiv mit der Pächterneubesetzung beschäftigt – mit Erfolg. Anton Seidl und das Vorstandsteam arbeiteten unermüdlich an diesem Problem. Der Kolpingfamilie gehören aktuell 126 Mitglieder an. Die Vorstandschaft war bemüht, ein reichhaltiges und interessantes Programm mit religiösen, kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Themen anzubieten. Teilgenommen wurde an zwei Kegelturnieren und an der Bezirks-Familien-Wanderung in Waldmünchen. Dank sprach sie der Vorstandschaft für jegliche Unterstützung aus.

Kassier Christa Rank berichtete über die finanzielle Seite der Kolpingfamilie. Dabei wurde ersichtlich, dass 7600 Euro in die Hand genommen werden mussten , um das Kolpinghaus in Schuss zu halten. Der Erlös aus der Altkleidersammlung, Mitgliedsbeiträge und die Pachtbeträge waren für die Unterhaltung des Kolpinghauses notwendig. Alfred Mühlbauer ergänzte den Kassenbericht mit den Umsätzen der Bewirtschaftung des Kolpinghauses. 25 bis 30 Mitglieder haben ihre Talente eingesetzt, denen er ein Dankeschön für ihr Engagement aussprach. Die Kassenrevisoren bescheinigten eine ordentliche Kassenführung.

Das Haus war gut belegt

Hausverwalter Josef Bauer berichtete, dass wieder eine gute Belegung der Räumlichkeiten verzeichnet wurde. Bauer sprach abschließend die Hoffnung aus, dass der neue Pächter gut angenommen werde. Er äußerte die Befürchtung, dass mit dem Bau des Pfarrsaales (an der Stelle des Josefshauses) diesen viele Vereine nutzen werden. Doch Präses Daniel Schmid zerstreute diese Bedenken. Der Pfarrsaal, von der Diözese gebaut, sei gedacht als Ort der Sakramentenvorbereitung für die Kommunion. Frauenbund, KAB usw. werden weiterhin ins Kolpinghaus verwiesen. Von der Diözese sei der Ausschank untersagt, es gebe keine Schankgenehmigung und damit seien die Befürchtungen der Kolpingsfamilie vom Tisch.

Brigitte Ringle, die Vorsitzende der Frauengruppe, erinnerte ebenfalls an viele Aktivitäten. Die Frauengruppe stellte viele Helferinnen bei den diversen Veranstaltungen im Kolpinghaus. Abschließend bat sie die Mitglieder, auch in Zukunft für die Belange der Kolpingfamilie einzustehen und mitzuarbeiten. Sie lieferte noch ein Zitat von Adolph Kolping ab: „Wir können viel, wenn wir nachhaltig wollen, und wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen“. (fsa)

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