MyMz
Anzeige

Chamerau

Christian Schmidberger ist der „Neue“

Im Wertstoffhof Chamerau ist seit dem 1. Februar Christian Schmidberger als neuer Bediensteter tätig.
Hermann Schropp

Der neue Mann am Chamerauer Wertstoffhof, Christian Schmidberger, zusammen mit Bürgermeister Stefan Baumgartner und Geschäftsstellenleiter Markus Schiedermeier (von links)  Foto: Hermann Schropp
Der neue Mann am Chamerauer Wertstoffhof, Christian Schmidberger, zusammen mit Bürgermeister Stefan Baumgartner und Geschäftsstellenleiter Markus Schiedermeier (von links) Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Er hat nach sechs Jahren Josef Münch abgelöst. Bürgermeister Stefan Baumgartner und Geschäftsstellenleiter Markus Schiedermeier führten Christian Schmidberger offiziell am Mittwoch in sein Amt als Wertstoffhofleiter ein. In den 14 Tagen seiner bisherigen Tätigkeit lernten die vielen Wertstoffbesucher den „Neuen“ als freundlichen und hilfsbereiten Gemeindemitarbeiter schätzen.

Der Bürgermeister erinnerte während der Einführung auch an die Benutzungsordnung für den Wertstoffhof. Besonders wies er darauf hin, dass die Verpackungswertstoffe sauber, trocken, restentleert und geruchsfrei in das jeweilige Sammelbehältnis einzuwerfen sind. Der Wertstoffhofbedienstete stehe lediglich als Aufsicht und zur Beratung zur Verfügung.

Am Mittwoch ist die Anlieferzeit nun von 14 bis 16 Uhr, am Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils 15 Minuten vor der Schließung. Die Anlieferung ist kostenlos, mit Ausnahme des Bauschuttes.

Von den neuen Öffnungszeiten erwartet sich die Gemeinde eine Entzerrung bei der Anlieferung. Es sind nun neun Stunden in der Woche, in denen die Leute Bauschutt, Gartenabfälle, Altmetalle, Batterien, Altglas, Styroporformteile, Pappe, Kartonagen, Becher, Mischkunststoffe, PE-Folien, Weißblech, Elektroschrott und noch einige andere Reststoffe anliefern können. Unsortiert angelieferte Wertstoffe werden zurückgewiesen. Baumgartner wies explizit darauf hin, dass den Anweisungen des Wertstoffhofleiters oder seiner Vertreter uneingeschränkt Folge zu leisten sei.

Auch für den neuen Wertstoffhofmitarbeiter Christian Schmidberger bedeutet das neue Angebot weniger Stress. Er kann sich den einzelnen Anlieferern besser widmen. Am liebsten ist es ihm, wenn ihm die Leute einen Blick in den Kofferraum oder in den Anhänger werfen lassen. „Dann kann ich ihnen sagen, wo was hingehört“, so Christian Schmidberger. Denn „nicht alles“ darf im Recyclinghof entsorgt werden.

Unter das Verbot fallen Hausmüll, Giftstoffe, Styropor, behandelte Hölzer und Folien. Christian Schmidberger verweist die Leute auf die Entsorgungsmöglichkeit in der nahen Müllumladestation in Wackerling. Dort ist die Anlieferung allerdings gebührenpflichtig. Zuständig für die Entsorgung des Mülls ist der Landkreis, der 39 Recyclinghöfe unterhält. In den meisten Fällen ist die jeweilige Gemeinde der Träger. (che)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht