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Kommune

CSU will Stadt und Land besser machen

Die Rötzer CSU mit Bürgermeisterkandidat Peter Wolf will am 15. März triumphieren. Dafür wissen sie den Landrat an der Seite.
Von Günther Hofmann

  • Diese Frauen und Männer wollen für die CSU in den Rötzer Stadtrat einziehen. Foto: Günther Hofmann
  • Landrat Franz Löffler sagte, er setzte auf Kommunikation und soziale Ausgewogenheit in der Gesellschaft. Foto: Günther Hofmann

Rötz.Rötz„Rötz in Stadt und Land muss jeden Tag ein bisschen besser werden!“ Mit diesem Slogan warb Bürgermeisterkandidat Peter Wolf bei der Abschlussveranstaltung zur Kommunalwahl der CSU Rötz. CSU-Vorsitzende Evi Killermann freute sich anschließend über den guten Besuch. „Unsere Liste hat es in sich“, meinte Killermann. Fünf Frauen, fünf unter 30 Jahren bei einem Durchschnittsalter von 45: Es zeige sich, dass die jüngere Generation Interesse hat an der Politik.

Nun trat Peter Wolf ans Mikro und stellte sich vor. Er habe ein großes Maß an Lebenserfahrung in Familie und Beruf und sei aber noch jung genug, um Neues anzupacken. Genau vor neun Monaten ging er als Sieger aus einer spannenden Versammlung hervor und nach einem holprigen Start geht nun der Blick in die Zukunft. Es haben alle Ziele und Visionen – und Rötz muss in Stadt und Land jeden Tag ein bisschen besser werden.

Die Projekte weiterführen

Wolf seien bei seinen Wahlkampfbesuchen viele Probleme aufgezeigt worden, die man angehen muss. Im Mittelpunkt stehe zuerst die Weiterführung der angefangenen Projekte: Fertigstellung des Straßenbaus, die Umgehung, Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und die Sanierung der Kläranlage. Auch der Marktplatz der Generationen müsse angepackt werden. In Bezug auf das Industriegebiet meinte Peter Wolf, dass da schon etwas möglich sei. Was die Firma Winderl in Neunburg auf die Beine gestellt habe, das birgt Wolf zufolge Potenzial und müsste auch in Rötz möglich sein. Aber Firmen kommen nur, wenn die Infrastruktur passe, darum müsse der Breitbandausbau schnellstens vorangetrieben werden. Peter Wolf wolle auch eine familienfreundliche Politik betreiben und mit niedrigen Preisen für Bauplätze werben. Auch die ehrenamtliche Arbeit in den vielen Vereinen stehe im Mittelpunkt seiner Arbeit: „Jeder Verein, der ein Kind eine Stunde vom Computer wegholt, muss unterstützt werden. Zum Schluss seiner Ausführungen meinte der Kandidat noch: „Ich bin angetreten, um Bürgermeister zu werden. Ich will am 15. März keinem anderen gratulieren!“ Unter weiter sagte Peter Wolf noch: „Wählt mich zum Bürgermeister, dann bleibt Rötz nicht im Regen stehen!“

Der spannende Job des Landrats

  • Bewegen:

    Der Job eines Landrats bilde ein breit aufgestelltes Spektrum. Zehn Jahre Landrat waren spannend und eine bewegte Zeit. Und – er wolle gerne weiter etwas bewegen.

  • Konzept:

    In Bezug auf seine Mitbewerber sagte Löffler nur kurz: „Ich muss niemanden mehr etwas beweisen!“ Man werde aber heutzutage daran gemessen, welches Konzept man für die Zukunft habe.

Es stellten sich die ersten Stadtratskandidaten vor. Dies musste jedoch unterbrochen werden, damit Landrat Franz Löffler ans Podium treten konnte, weil er dringendst aus aktuellem Anlass wieder nach Cham musste. Löffler begann seine Ausführungen natürlich mit den aktuellen Fällen des Coronavirus im Landkreis.

„Wir müssen wahrscheinlich heute noch weitere Entscheidungen treffen!“ Er hofft, dass die Influenza nun langsam abklingt, damit es keine Doppelbelastung für die Bürger gebe. Man müsse versuchen die Infektionsketten zu unterbrechen. Es müsse auf jeden Fall sorgsam und verantwortlich mit diesem Virus umgegangen werden.

Fachkräfte sind gefragt

Ganz vorne, so Landrat Franz Löffler, auf der Agenda sei der Erhalt des sicheren Arbeitsplatzes von morgen. Es müsse die Ausbildung von Fachkräften sichergestellt werden, denn dies sei die Voraussetzung für die Arbeitgeber hier im Landkreis. Moderne Arbeitsplätze dürften nicht abgegeben werden. Und darum wurde auch der Breitbandausbau nun selbst in die Hand genommen. Für diesen Ausbau sind Löffler zufolge auch Masten Voraussetzung für den Mobilfunk.

Dazu müssen miteinander, dies betonte der Landrat besonders, verträgliche, geeignete Standorte gefunden werden. Wenn Gräben aufgerissen werden, sei dies keine gute Voraussetzung. Darum setze er auf Kommunikation und soziale Ausgewogenheit in der Gesellschaft.

Anschließend sprach Bürgermeister Ludwig Reger von „unserer Heimat, die lebenswerter ist, als man glaubt“. Es müssten die Werte unbedingt beibehalten werden. Er stellte dann die Kandidaten der gemeinsamen Liste des ehemaligen Landkreises Waldmünchen vor. Dazu waren auch die Bürgermeister Prögler und Heumann gekommen.

Vor dem Schlusswort von Peter Wolf nutzte der Kreisvorsitzende des JU, Matthias Scherr, die Gelegenheit und machte auch die Junge Liste für den Kreistag aufmerksam. (whg)

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