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Politik

Daniel Paul wieder nominiert

Es gab ein einstimmiges Ja für Dalkinger Gemeinderatsliste. Der Bürgermeister tritt erneut an. Die Ortsteilliste wird 48 Jahre alt.
Maria Schönberger

Die Dalkinger Ortsteilliste „Freie Wählergemeinschaft Dalking“ hält zusammen. So wurde am Sonntagabend die Liste aufgestellt und der 35-jährige Daniel Paul wieder als Bürgermeisterkandidat nominiert. Foto: Maria Schönberger
Die Dalkinger Ortsteilliste „Freie Wählergemeinschaft Dalking“ hält zusammen. So wurde am Sonntagabend die Liste aufgestellt und der 35-jährige Daniel Paul wieder als Bürgermeisterkandidat nominiert. Foto: Maria Schönberger

Weiding.Die Dalkinger Ortsteilliste, die unter dem Namen „Freie Wählergemeinschaft Dalking“ fungiert, hat am Sonntagabend zum neunten Mal in ihrer Geschichte ihre Kandidaten aufgestellt. Seit dem Jahr 1972 gebe es nun diese Liste, ließ Versammlungsleiter Andreas Ascherl, der sich seit Jahrzehnten für diese Aufstellung stark macht, wissen. Viele Jahre selbst war er Listenführer, so leitete er am Sonntag erneut diese Nominierungsversammlung.

Und das Resümee: Es sind auch zur anstehenden Kommunalwahl wieder Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Ortsteilen der Altgemeinde Dalking vertreten, quer durch alle Generationen, aus allen Bereichen der Dorfgemeinschaft und des Vereinslebens, sei es in der Feuerwehr, im Schützen-, Fußball- oder Sportverein oder auch im gewerblichen und kirchlichen Bereich. Bei der Annahme der Liste zeigten die Dalkinger Geschlossenheit. Mit keiner Gegenstimme wurden die 28 Kandidaten im Block nominiert. Ebenso bei der Wahl der Ersatzkandidaten, auch hier erfolgte die Abstimmung geschlossen. Zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten übergab Versammlungsleiter Ascherl das Wort an das amtierende Gemeindeoberhaupt. Daniel Paul blickte kurz zurück auf jenen 29. Dezember 2013, als er erstmals vor den Dalkinger Bewerbern gestanden hatte, um sich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Heute, nach sechs Jahren dürfe er zufrieden und mit Dankbarkeit feststellen, dass er nicht nur in Dalking, sondern auch im Vereinsleben der gesamten Gemeinde eine herzliche Aufnahme erfahren durfte.

Draht zu den Generationen

Freilich musste man sich als junger Bürgermeister erst so manchen Respekt verdienen. Er sagte seinen Mitstreitern ein Vergelt’s Gott für die Wegbegleitung in den zurückliegenden sechs Jahren. Er habe den Eindruck, den Draht zu allen Generationen gefunden zu haben, freute sich Paul. Vieles habe man gemeinsam erreicht, zu den einstigen Vorhaben zu Beginn der Legislaturperiode 2014 kamen weitere Investitionen hinzu, mit denen damals noch niemand gerechnet hatte. Hier nannte er stellvertretend die erstmalige Erschließung mit Erdgas oder den Kinderhausanbau. Zugleich konnte die Haushaltskonsolidierung in Angriff genommen und der Schuldenstand der Gemeinde um gute zwei Millionen Euro gesenkt werden. Stillstand habe es keinen gegeben, hob Paul hervor, die Gemeinde stehe heute sehr gut da. In einem kurzen Überblick ließ er die großen Projekte seit dem Jahr 2014 Revue passieren. Angefangen von der Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses Dalking 2014 bis 2016, dem Abschluss der Kanalbauarbeiten 2015, der Inbetriebnahme der Glasfasererschließung im westlichen Gemeindegebiet 2016, den zahlreichen Straßenbauten, dem Neubau der Friedhofshalle Weiding 2018 bis hin zu den aktuell im Bau befindlichen Maßnahmen wie die Schulsportanlagen oder das bereits in trockenen Tüchern befindliche Baugebiet „An der Europaallee“ in Weiding. Dies alles sei natürlich der aktuell sehr guten Wirtschaftslage zu verdanken, Weiding stehe hier auf einem gesunden Fundament, hob der Bürgermeister hervor.

Planungen stehen bereits

Und so stehen natürlich auch die Planungen für die nächsten Jahre schon im Investitionsplan des Haushalts. In Sachen Straßenbau werde man die Verbindung Reisach-Friedendorf sowie weitere Ortsstraßen angreifen müssen, die beiden Friedhöfe Dalking und Weiding sollen Urnengräber erhalten und auch das Thema Feuerwehr Weiding dürfe man nicht zu weit hinausschieben, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so Paul. Und schließlich gebe es auch viele Wünsche, wie eine Einrichtung für Senioren oder ein neues Gewerbegebiet. Auch hier müsse man aktiv bleiben. Abschließend bat der Bürgermeister aber auch um Nachsicht, wenn man in den zurückliegenden Jahren nicht allen Wünschen gerecht werden konnte und auch mal Nein sagen musste.

So ging im Anschluss an die Worte des Bürgermeisters auch diese Nominierung reibungslos über die Bühne. Der Dank Ascherls ging abschließend an alle Kandidaten. (fsc)

So sieht die Liste aus

  • Ersatz:

    Elke Amberger, Martin Karl

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