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Daniel Schmid verlässt Furth im Wald

Nach drei Jahren muss der gebürtige Burglengenfelder, der Werkzeugmechaniker lernte, Mariä Himmelfahrt den Rücken kehren.

Daniel Schmid Foto: Bischöfliche Presseabteilung
Daniel Schmid Foto: Bischöfliche Presseabteilung

Furth im Wald.Die Zeit von Kaplan Daniel Schmid in Furth im Wald geht zu Ende. Zum 1. September wird er die Pfarrei Mariä Himmelfahrt verlassen. „Nach drei Jahren in Furth im Wald führt mich mein Weg in den Norden des Bistums. Meine nächste Stelle trete ich in der Pfarreiengemeinschaft Mitterteich-Leonberg an“, bestätigte der Geistliche am Donnerstagnachmittag unserem Medienhaus.

Es war sein erstes Amt

Schmid war am 24. Juni 2017 von Bischof Rudolf Voderholzer in Regensburg zum Priester geweiht worden. Nach sechs Jahren Studium der Theologie, Kunstwissenschaft, Philosophie und der christlichen Dogmatik hatte der damals 35-jährige Burglengenfelder das Priesterseminar in der Bezirkshauptstadt absolviert. In Furth im Wald war er zu seinem ersten geistlichen Amt berufen worden: Als Kaplan der Pfarrei Mariä Himmelfahrt hatte er am 1. September 2017 seinen Vorgänger Thomas Kohlhepp abgelöst.

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Schmid hatte auf Umwegen zu seinem geistlichen Beruf gefunden. Nach dem Quali begann er eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker in seiner Heimatstadt Burglengenfeld. Eine Konjunkturflaute brachte den Lehrbetrieb ins Wackeln, Schmid wechselte nach vier Jahren zur Bundeswehr, leistete seinen Wehrdienst in Amberg ab und trat 2004 eine Stelle in einer Werkzeugschleiferei in Nittenau an.

Der Wunsch reifte weiter

„Der Wunsch nach einem geistlichen Amt reifte zu dieser Zeit weiter heran“, sagte er einmal. Als Oberministrant und Pfarrgemeinderat blieb die Kirche für ihn als fester Rückzugsort präsent. Über einen Besuch des Bischofs erfuhr er vom Regensburger Rudolphinum, einem Priesterseminar, das auch Menschen ohne Hochschulreife ein geistliches Studium ermöglicht – und orientierte sich beruflich neu.

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