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Das Chamer Freibad hat wieder geöffnet

Endlich wieder Bahnen im Becken ziehen: Schon am Eröffnungstag kamen viele Gäste ins Chamer Schwimmbad.
Von Anna Jopp

Wegen der Abstandsregeln müssen die Schwimmer ihre Bahnen vorerst „im Kreis“ ziehen.
Wegen der Abstandsregeln müssen die Schwimmer ihre Bahnen vorerst „im Kreis“ ziehen. Foto: Anna Jopp

Cham.Der Großteil der 800 Zugangschips, mit denen das Chamer Freibad die Besucherzahl in Zeiten von Corona kontrolliert, blieb am Eröffnungstag am 8. Juni noch im Körbchen liegen.

Doch trotz aller Abstandsregeln und ungeachtet des regnerischen Wetters zählte Gaby Wittmann, die die Eintrittskarten verkauft, schon bis 14 Uhr 52 Besucher. „Das ist schon ziemlich viel – hauptsächlich Stammgäste, die normalerweise täglich zum Schwimmen kommen“, sagte sie.


Warmes Wasser auch bei Regen

Eine Rolle spiele sicherlich auch, dass in der Eröffnungswoche Saisonkarten zum vergünstigten Preis verkauft werden.

Bei einer angenehmen Wassertemperatur von 24 Grad Celsius zogen die ersten Gäste am Montag ihre Runden. Auch Wittmann selbst hatte es schon ausprobiert: „Die erste Bahn nach drei Monaten Pause war richtig anstrengend. Aber das Schwimmen ist wie eine Sucht, wir waren alle auf Entzug.“

Freizeit

Ins Wellenbecken dürfen nur 30 Leute

Am Montag startet Chams Freibad in die Corona-Saison. Nur 800 Badegäste können ins Bad - und müssen mit Auflagen rechnen.

„Kreisverkehr“ im Becken

Um die Infektionsgefahr zu minimieren, müssen die Schwimmer beim Richtungswechsel im Becken auch die Bahn wechseln. Für den Weg vom Eingang bis zur Liegewiese ist ein Mundschutz Pflicht, auch sonst gelten Abstandsregeln und Personenobergrenzen. Die Wärmehalle bleibt vorerst komplett gesperrt.

Am ersten Tag hatten die Bademeister das Geschehen gut unter Kontrolle:„Bis jetzt läuft alles gut, aber das Wetter ist auch noch nicht so schön“, sagte der Auszubildende zum Schwimmmeister, Jakob Donhauser. „Ich hoffe, dass die Leute vernünftig sind und sich von selbst an die Regeln halten. Das hat in den Supermärkten und Läden ja bisher auch gut funktioniert.“

Die erlaubten 800 Besucher im Bad seien für einen heißen Sommertag nicht besonders viel. Aber Donhauser ist zuversichtlich. „Wir sind alle hauptsächlich froh, dass wir endlich wieder offen haben.“

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