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Arnschwang

Das Kellerlabyrinth war das Ziel

VdK Ausflug führte nach Flossenbürg und Bayerns größten Felsenkeller nach Schwandorf.
Peter Hartl

Die Ausflugsteilnehmer beim Gasthaus Plank mit VdK Ortsvorsitzenden Ludwig Ochsenmeier (vorne links) und seinem Stellvertreter Karl Göttlinger (vorne rechts) Foto: Peter Hartl
Die Ausflugsteilnehmer beim Gasthaus Plank mit VdK Ortsvorsitzenden Ludwig Ochsenmeier (vorne links) und seinem Stellvertreter Karl Göttlinger (vorne rechts) Foto: Peter Hartl

Arnschwang.Der diesjährige VdK Ausflug des Ortsverbands Arnschwang/Dalking führte am Samstag zur KZ-Gedenkstätte nach Flossenbürg und zum größten Felsenkellerensemble Bayerns nach Schwandorf. Die Fahrt führte am Morgen über Weiden in die nördliche Oberpfalz nach Flossenbürg. In zwei Gruppen wurde man durch die KZ-Gedenkstätte geführt und informiert. Die Ausflugsteilnehmer waren durch die Schilderungen sowie die historischen Gebäude und die Gedenkanlage inklusiv des Krematoriums sichtlich betroffen und geschockt.

Am frühen Nachmittag führte die Fahrt weiter nach Schwandorf zu Bayerns größten Felsenkeller-Labyrinth, einem miteinander verbundenen Ensemble von sieben Kellersystemen, bestehend aus etwa 60 Räumen und Gängen. Die Keller dienten anfangs zur Lagerung von Bier. Eine letzte bedeutende Nutzung erhielten die Keller im zweiten Weltkrieg während eines verheerenden Luftangriffs im April 1945, bei dem ca. 6000 Menschen Schutz geboten wurde. Sichtlich beeindruckt kam man nach eineinhalbstündiger Führung wieder ans Tageslicht.

Vor der Heimfahrt kehrte man noch in den Gasthof Plank bei Schwandorf ein. Bei musikalischer Unterhaltung ließ man sich eine Brotzeit schmecken. Viele Teilnehmer sagten gleich für den Ausflug 2020 ihre Teilnahme zu. (fgr)

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