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Aktion

Das KiBü in Roding war ein Riesen-Spaß

Das Areal am Esper verwandelte sich beim Fest für die Kleinen in eine große Spielwiese – rund 14 000 Besucher waren dabei.
Von Bastian Schreiner

„Wasser marsch!“ – Ausdauer und Geschicklichkeit war beim Entenrennen der Kolpingsfamilie gefragt. Foto: Simon Tschannerl
„Wasser marsch!“ – Ausdauer und Geschicklichkeit war beim Entenrennen der Kolpingsfamilie gefragt. Foto: Simon Tschannerl

Roding.„Es ist großartig, was hier für die Kinder geboten ist“, sagte Bürgermeister und Schirmherr Franz Reichold. „Schade, dass es das Fest in meiner Kindheit noch nicht gegeben hat.“ Von Kanufahren und Fotoshootings über Tigerenten-Rodeo und Karate bis hin zum Dosenwerfen und zu Ritterspielen: An 41 Stationen war beim MZ-Kinderbürgerfest am Sonntag für jeden etwas geboten. Rund 14 000 Besucher strömten in die Stadt und flanierten über das neu gestaltete Veranstaltungsgelände am Esper.

Organisatorin Carola Höcherl-Neubauer war beeindruckt von der tollen Kulisse am Regenufer. In ihrem Fazit am späten Nachmittag betonte sie: „Die Infrastruktur am Austragungsort ist top. Es war ein gelungenes und friedliches Fest für alle Generationen.“ Ein Lob hatte sie für alle Vereine parat, die mit ihren vielfältigen Aktionen maßgeblich zum Erfolg beigetragen hätten. Und: Der Wettergott sei Roding – bis auf einen heftigen Regenschauer um 15.30 Uhr – gut gesonnen gewesen.

Ein Video vom KiBü gibt es hier:

MZ-Kinderbürgerfest in Roding

Das Kinderbürgerfest hatte um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst begonnen, den Rodings evangelische Pfarrerin Christina Hinderer zusammen mit Mitgliedern der katholischen Gemeinde gestaltete. Dicht gedrängt saßen die Besucher auf den Bierbänken vor der Bühne, beteten, sangen und klatschten eifrig mit. „Hier ist ja einiges los“, stellte Hinderer fest, ehe sie mit den Kindern das Lied „Einfach spitze, dass Du da bist“ anstimmte. Ein Dutzend Kinder wimmelte auf der Bühne hin und her. Auf die Frage der Pfarrerin, warum sie so aufgeregt seien, riefen sie: „Weil bald Sommerferien sind!“

Die Geschichte von Josua

Gemeinsamen gesungen und gebetet: Das Kinderbürgerfest am Rodinger Esper startete mit einem ökumenischen Gottesdienst. Foto: Bastian Schreiner
Gemeinsamen gesungen und gebetet: Das Kinderbürgerfest am Rodinger Esper startete mit einem ökumenischen Gottesdienst. Foto: Bastian Schreiner

Dann erzählten die Kleinen von ihren Reiseplänen – mit dem Flieger ans Meer, mit dem Auto nach Österreich oder dem Opa zum Angeln. Doch nicht alle Kinder schauten so fröhlich. Manche hätten Flugangst oder Heimweh, andere müssten vielleicht sogar sechs Wochen zu Hause bleiben, da sich die Familie keinen Urlaub leisten kann. Deshalb erzählte das Gottesdienst-Team die Geschichte von Josua aus der Bibel, der manchmal fröhlich, und manchmal traurig ist. „Doch Gott begleitet uns überall hin, wo wir sind und hält seine schützende Hand über uns,“ sagte die Pfarrerin. Zum Schluss des Wortgottesdienst beteten alle das Vaterunser.

Viele weitere Impressionen finden Sie hier:

Das Kinderbürgerfest in Roding 2019

Die dunklen Wolken vom Morgen waren verzogen. Pünktlich zum Grußwort des Schirmherrn Franz Reichold strahlte die Sonne vom Himmel. Dass das Kinderbürgerfest anlässlich der 1175-Jahr-Feier Station in Roding mache, sei eine „schöne Sache“. Was gebe es Schöneres als leuchtende Kinderaugen, fragte er in die Runde. „Die Kinder sind unsere Zukunft!“

Reichold dankte der Mittelbayerischen Zeitung für ihren wertvollen Einsatz und dafür, dass sie Verantwortung in der Region zeige. Der Bürgermeister wünschte dem Nachwuchs abschließend viel Freude und Spaß.

Spiel, Spaß und Sport

Andreas Loritz (Sparkasse), Schirmherr Franz Reichold, Redaktionsleiter Frank Betthausen, Organisatorin Carola Höcherl-Neubauer, Sylvia Wagner (Hilpl-Wagner-Bau), Verkaufsleiter Josef Attenberger und Verlags-Geschäftsführer Martin Wunnike (v. l.) gaben den Startschuss. Foto: Bastian Schreiner
Andreas Loritz (Sparkasse), Schirmherr Franz Reichold, Redaktionsleiter Frank Betthausen, Organisatorin Carola Höcherl-Neubauer, Sylvia Wagner (Hilpl-Wagner-Bau), Verkaufsleiter Josef Attenberger und Verlags-Geschäftsführer Martin Wunnike (v. l.) gaben den Startschuss. Foto: Bastian Schreiner

Stephan Zenger vom Clowntheater Spectaculum läutete den Countdown ein und zählte gemeinsam mit den Kindern herunter: „3 – 2 – 1“. Frank Betthausen, Redaktionsleiter von Bayerwald-Echo und Kötztinger Umschau, gab dann mit „Los geht’s!“ das offzielle Startsignal für Spiel, Spaß und Sport.

Beim Rundgang mit den Hauptsponsoren meinte Martin Wunnike, Geschäftsführer des Mittelbayerischen Verlags, der das Konzept im Jahr 1996 entwickelt hat, mit Blick auf das abwechslungsreiche Programm: „Kind müsste man sein.“ Neben den pfiffigen Auftritten auf der Showbühne war das Clowntheater Spectaculum wieder ein Höhepunkt des Festes.

Am Nachmittag griff Glücksfee Klara in die Lostrommel und zog den Namen des OGV Roding, der sich über einen 500-Euro-Scheck der MZ für die Vereinsarbeit freuen durfte. Foto: Bastian Schreiner
Am Nachmittag griff Glücksfee Klara in die Lostrommel und zog den Namen des OGV Roding, der sich über einen 500-Euro-Scheck der MZ für die Vereinsarbeit freuen durfte. Foto: Bastian Schreiner

Als um 15 Uhr die große KiBü-Vereinstombola anstand, lag Spannung in der Luft. Clown Stephan Zenger hatte sich dazu mit Zeitungsente Zinni und Glücksfee Klara Unterstützung auf die Bühne geholt. Über 500 Euro für die Vereinskasse durfte sich der Obst- und Gartenbauverein Roding freuen. Beate Strogilakis und Heidi Schmaderer nahmen den Scheck der MZ voller Freude entgegen.

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