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Ortstermin

Das Kriegerdenkmal wird neu gestaltet

Die Arbeiten an der Erinnerungsstätte für in den Kriegen gefallene Stamsrieder laufen. Das Objekt ist nicht denkmalgeschützt.
Jakob Moro

Bürgermeister Herbert Bauer freute sich über den Fortgang der Arbeiten an der Erinnerungsstätte der Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges.  Foto: Moro
Bürgermeister Herbert Bauer freute sich über den Fortgang der Arbeiten an der Erinnerungsstätte der Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Foto: Moro

Stamsried.Bei einem Ortstermin am Freitagmorgen trafen sich bei den Arbeiten zur Sanierung des nicht denkmalgeschützten Kriegerdenkmals die Arbeiter und der Chef der Firma Georg Doreth, Neustadt am Kulm, sowie Bürgermeister Herbert Bauer, Theresa Meyer, die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Stamsried II, sowie ihre Vertreterin und der örtliche Bauleiter für die Dorferneuerung, Friedrich Costa vom Architekturbüro Schnabel + Partner.

Bürgermeister Herbert Bauer erläuterte die beginnenden Arbeiten an der Erinnerungsstätte, im Volksmund Kriegerdenkmal: „Im Rahmen der Neugestaltung des Marktplatzes Stamsried sollten das Kriegerdenkmal und die unmittelbare Umgebung neu gestaltet werden. Vorgesehen waren die Entfernung der Granitbodenplatten, des Pflasters und die dreiseitige Umfassungsmauer. Die vorhandene Bepflanzung, die Linde, sollte erhalten und bestehen bleiben. Bei der Bauausführung stellte sich dann aber heraus, dass das gesamte Objekt ohne Fundament, nur auf Erdreich gegründet und die Linde im Kern verfault war, so dass bei einer gemeinsamen Besprechung vor Ort mit der ALE, der TG Stamsried II, dem Landratsamt Cham, dem Bürgermeister und dem Planungsbüro entschieden wurde, die kranke Linde zu entfernen und dann bei der Neugestaltung des Kriegerdenkmals dafür zwei Bäume als Ersatz zu pflanzen. Vorgesehen sind auch fünf quadratische Buchskarrees, in denen jeweils die beiden Bäume und die Tafeln für die Gefallenen platziert werden. Das gesamte Kriegerdenkmal wurde einschließlich des Fundamentes im Juli 2018 abgebaut.

Der Rückbau des Kriegerdenkmals erfolgte durch die Firma Stein um Stein in Zusammenarbeit mit dem Steinmetzbetrieb Wittmann und unter der Mithilfe der Firma Dankerl. Die einzelnen Teile des Kriegerdenkmals wurden nummeriert und im Bauhof eingelagert.“ Der Wiederaufbau erfolge jetzt durch die Firma Doreth, die den Zuschlag aufgrund des günstigsten Angebotes bei der Ausschreibung erhalten hat, sagte Bürgermeister Bauer.

Baurätin Theresa Mayer ergänzte, dass die Pläne für die vorgesehenen Stelen neben der Erinnerungsstätte an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges derzeit in Bearbeitung und die Bepflanzungen ausgeschrieben seien. Bürgermeister Bauer dankte allen Beteiligten und sagte abschließend: „Der Aufbau des Kriegerdenkmals ist ein weiterer Schritt zur Fertigstellung der Dorferneuerungsmaßnahme ,Neugestaltung des Marktplatzes‘. Auch wenn es gefühlt lange gedauert hat, können wir unseren Zeitplan in Bezug auf die Wiederherstellung der Denkmäler (Kriegerdenkmal und Brunnen) und die Bepflanzung fristgerecht bis zum Jahresende durchführen.“ (rjm)

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