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Cham/Chammünster

Das Münster als Adventskalender

Stefan Schönberger hatte die Idee, einen Adventskalender mit einem Motiv aus der Pfarrei Chammünster herauszubringen.
Holder Hierl

Sie machten den ersten Minstacher Adventskalender möglich ( v. l.): Braumeister Georg Siegl, Richard Müller senior, Fotograf Max Bruckbauer, Initiator Stefan Schönberger, Anja Schmelzing von Blumen Bucher und Thomas Steinkirchner. Wweitere Sponsoren sind Ernst Hunger vom Ödenturm und Peter Hofbauer. Foto: Holder Hierl
Sie machten den ersten Minstacher Adventskalender möglich ( v. l.): Braumeister Georg Siegl, Richard Müller senior, Fotograf Max Bruckbauer, Initiator Stefan Schönberger, Anja Schmelzing von Blumen Bucher und Thomas Steinkirchner. Wweitere Sponsoren sind Ernst Hunger vom Ödenturm und Peter Hofbauer. Foto: Holder Hierl

Cham.Und nun ist er fertig. Am Mittwochabend stellte Schönberger ihn zusammen mit allen Beteiligten in der Bräustube der Brauerei Hintereder vor. Zu kaufen gibt es den in einer Auflage von 150 Stück gefertigten Kalender mit einem winterlichen Abendbild des Minstacher Marienmünsters auf der Vorderseite und vorzüglicher Lindt-Schokolade „aus nachhaltigem Kakaoanbau“, wie versichert wurde, hinter den einzelnen Fensterchen ab sofort bei Blumen Bucher, Physiotherapie Steinkirchner in Chammünster, im Kindergarten Haderstadl und bei Stefan Schönberger zu Hause.

Viele Arten von Adventskalendern gibt es mit mehr oder weniger geschmackvollen Motiven auf der Schauseite. Da dachte sich Stefan Schönberger, dass es im Pfarrbezirk Chammünster so schöne Ansichten gäbe, die sich für solch einen adventlichen Kalender anbieten würden. Und er machte sich auf die Suche nach einem winterlichen Bild vom Marienmünster quasi als Höhepunkt gleich zu Beginn einer eventuellen Minstacher Adventskalender-Serie. Auf einen Tipp von Stadtarchivar Timo Bullemer fragte er bei Max Bruckbauer an, der ein begeisterter Fotograf war und ist und sehr gelungene Aufnahmen macht und früher in Chammünster gelebt hat. Und Schönberger wurde dort auch fündig, und Max Bruckbauer stellte für den Kalender ein abendliches Foto des Marienmünsters im Winter, mit dem früher noch ansehnlichen, beleuchteten Christbaum davor, zur Verfügung.

Jetzt war nur noch die Finanzierung des Projekts zu klären, denn der Erlös aus dem Verkauf der Kalender soll je zur Hälfte dem Kindergarten Bergzwergerl Haderstadl und der Grundschule Chammünster zugutekommen. Und Stefan Schönberger fand bei den Geschäftsleuten in Chammünster offene Ohren für sein Vorhaben und Blumen Bucher, Physiotherapie Steinkirchner, Georg Siegl von der Brauerei Hintereder, Glas Müller, Schuhmode Hofbauer und das Gasthaus Ödenturm aus Chammünster spendeten für die Herstellung der Adventskalender, so dass wirklich jeder eingenommene Euro den beiden Erziehungseinrichtungen zukommen wird.

Noch ein Hinweis: Es gibt bei dieser ersten Herausgabe eines Minstacher Adventskalenders nur die bisher fertigen 150 Stück insgesamt. Wer also einen will, muss sich sputen. Eine Nachbestellung ist nicht möglich. (chi)

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