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Kommune

Das Rathaus wird digitaler

Neue Software, neue Hardware und viele weitere Investitionen beschloss der Stadtrat am Dienstag.
Von Stefan Weber

Bad Kötzting.In nicht öffentlicher Sitzung ging es im Rathaus am Dienstagabend wieder um einige Investitionen, die in den kommenden Monaten getätigt werden sollen. So werden etliche Abläufe in der Verwaltung schon bald deutlich schneller und digitaler, wie Bürgermeister Markus Hofmann bei einem Pressegespräch Mittwochmittag erklärte.

Alleine rund 11000 Euro lässt sich die Stadt einen „elektronischen Anordnungs-Workflow“ kosten. Das bedeute nichts anderes, wie der Bürgermeister und Kämmerer Florian Heigl erklären, als dass Rechnungen, die im Moment noch etwa von der Zahlstelle im Erdgeschoss hoch in die Kämmerei zur Kontrolle und anschließend zum Bürgermeister getragen werden müssen, künftig ihre Runde im Rathaus nur noch per Email machen werden. Das spare viel Zeit und lange Wege. In diesem Zuge werde auch gleich noch eine neue Software zur Erstellung von Rechnungen angeschafft, was rund 8000 Euro koste. Im Moment gebe es viele verschiedene Rechnungs-Formate im Rathaus, das werde sich nun ändern.

Nicht nur Soft-, auch Hardware

Wenn die Software erneuert wird, muss natürlich auch die Hardware mithalten können. Darum investiert die Stadt weiter 51800 Euro in einen neuen Server, die Telefonanlage, ein Sicherungssystem sowie einige neue Rechner und Notebooks – zu guter Letzt gibt es dann auch noch für 2300 Euro einen neuen Drucker für die Poststelle, den Bürotechnik Treitinger aus Bad Kötzting liefern wird.

Über zwei neue Leasing-Autos dürfen sich die Mitarbeiter der Kläranlage und auch beim Kur- und Gästeservice freuen. Für die Klärwärter wird ein neuer VW-Pritschenwagen vom Autohaus Silberbauer in Bad Kötzting geleast. Die monatliche Rate liegt hier bei 203 Euro. Die Touristiker dürfen schon bald mit einem neuen Opel Astra vom Autohaus Mühlbauer in Bad Kötzting herumfahren. Die Rate dafür kostet 171 Euro im Monat.

Nachdem die Gehwege am Dampfbach und an der Kaitersbergstraße bereits fertig saniert sind und der an der Freiherr-v.-Schacky-Straße gerade in Arbeit ist, kündigte Bürgermeister Markus Hofmann weitere Sanierungen für das kommende Jahr an. Nicht wenig Geld wird die Stadt außerdem in einen Weg stecken: in den Waldlehrpfad am Ludwigsberg.

Hier hatte die Schreinerei Bachl aus Rimbach 1968 Schilder angebracht, die nun in die Jahre gekommen und saniert werden sollen. Die Schreinerarbeiten im Wert von 11700 Euro übernimmt die Schreinerei Lorenz aus Grub. Für die grafischen Arbeiten der Firma Werbetechnik Fuchs aus Gehstorf werden noch einmal 1850 Euro fällig. In einem Aufwasch werden dann gleich noch 350 Meter des Wanderweges BK2 und 260 Meter des Hufeisenweges instandgesetzt und Wasserablässe gezogen. Den Auftrag im Wert von 21000 Euro erhielt der Baggerbetrieb Martin Brunner aus Weißenregen. Der Naturparkverein Oberer Bayerischer Wald fördert alle diese Maßnahmen zu 50 Prozent, wie Kämmerer Florian Heigl erklärte.

Zwei neue WC-Container

Für den Einsatz zu Pfingsten am Volksfestplatz hat die Stadt zwei gebrauchte WC-Container für 15300 Euro gekauft. Weitere 5200 Euro werden für zwei Unterrahmen fällig, die den Transport mit dem städtischen Unimog ermöglichen.

Außerdem sei es noch um Details der Teilsanierung des neuen Rathauses gegangen. Die genauen Pläne werden aber erst in der Dezember-Sitzung des Stadtrates am 17. Dezember besprochen werden, erklärten Bürgermeister Markus Hofmann und Stadtbauamtsleiter Christian Kopf am Ende des Treffens am Dienstag.

Neues Auto für Wehr

  • Kosten:

    Das Fahrzeug wird rund 150000 Euro kosten.

  • Finanzierung:

    42000 Euro kommen vom Freistaat, 12600 Euro vom Landkreis und 30000 Euro von der Stadt – den Rest zahlt die Wehr.

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