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Lohberg

Das richtige Vorgehen bei einem Waldbrand geübt

Durch die Trockenheit nimmt die Waldbrandgefahr insbesondere in den Sommermonaten deutlich zu.
Maria Frisch

Neun Feuerwehren waren im Einsatz. Foto: kfl
Neun Feuerwehren waren im Einsatz. Foto: kfl

Lohberg.Dies war Grund für die FFW-Führungskräfte, ein entsprechendes Szenario bei der Gemeinschaftsübung am Samstag nordöstlich der Ortschaft Eggersberg auf rund 750 Höhenmetern inmitten des Waldgebietes an den Osserhängen zu üben.

Den Ablauf hatte Kreisbrandmeister Josef Pritzl mit Ortskommandant Martin Dachs ausgearbeitet. Die neun Wehren wurden mit sämtlichen Fahrzeugen alarmiert. Außerdem rückte die UG-ÖEL aus. Ausgangslage war ein Bodenfeuer mit zunächst cirka 1500 Quadratmetern, das sich auf 5000 Quadratmeter ausweitete.

Im Ersteinsatz waren Lohberg, Thürnstein und Lam gefordert. Die Wehren Lam, Arrach und Hohenwarth führten den Wassertransport durch. Außerdem waren zwei Güllefässer von heimischen Landwirten im Einsatz. „Das waren summa summarum 80 000 Liter, die jedoch nicht ausreichten“, sagte Martin Dachs. Darum verlegten Engelshütt, Haibühl, Arrach, Simpering und Gotzendorf eine 750 Meter lange Förderleitung vom Eggersberger Löschweiher.

Wie Kreisbrandrat Michael Stahl sagte, müsse der Waldbrandplan noch überarbeitet werden, indem man genauer definiere, wie breit die Wege sind und mit welchem Fuhrpark sie befahrbar sind. Falls im Einsatzfall noch mehr Wasser nötig ist, sollte in Erwägung gezogen werden, aus Tschechien die Großtanklöschfahrzeuge anzufordern. Auch sei es naheliegend, über wendigere Fahrzeuge nachzudenken. (kfl)

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