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Das Smartphone in der Schule

Fraunhofer-Lehrer ließen sich von Professor Peter Firsching vom Technologiecampus in Cham in digitalen Medien weiterbilden.

Prof. Dr.-Ing. Peter Firsching vom Technologiecampus zusammen mit Schulleiter Dr. Hubert BalkFoto: cfg
Prof. Dr.-Ing. Peter Firsching vom Technologiecampus zusammen mit Schulleiter Dr. Hubert BalkFoto: cfg

Cham.Ob Handy, Tablet oder Smartwatch, die Digitalisierung ist in aller Munde. Auch Politik und Wissenschaft beschäftigen sich seit Langem mit diesem Thema und wollen mit der schnellen Entwicklung in der Industrie gleichziehen. Kein Wunder, dass auch in immer mehr Schulen die neuen Medien genutzt werden – schließlich muss die Jugend auf die Berufswelt von morgen vorbereitet werden. Das Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium hat sich hierzu professionelle Hilfe ins Haus geholt und mit Prof. Dr.- Ing. Peter Firsching vom Technologiecampus Cham einen Fachmann für dieses Thema eingeladen. Am Pädagogischen Tag in der letzten Woche ging es im Rahmen der inneren Schulentwicklung ausschließlich um die Digitalisierung und Prof. Firsching führte die Lehrer in seinem Impulsreferat in die Thematik ein.

Ein Blick zurück

Zunächst erläuterte er in einem geschichtlichen Abriss die rasante Entwicklung in diesem Sektor. Angefangen bei den frühen Computern, über die ersten Suchmaschinen, bis hin zum IPhone und den heutigen Smart-Homes zeigte er die Meilensteine in der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik auf. Egal aus welcher Perspektive man diese Thematik betrachtet, digitale Systeme bestimmen heute defacto alle Lebensbereiche und eine umfassende Vernetzung kennzeichnet das Zusammenwirken digitaler Systeme.

Die Datenhaltung erfolgt mehr und mehr global (Web 2.0, Clouds) und mobile Endgeräte erlauben den Zugang in die „digitale Welt“ unabhängig vom jeweiligen Standort. Dass dies große Auswirkungen auf das spätere Berufsleben der Schüler haben wird und sich die heutigen Ausbildungsstrukturen daran orientieren müssen, scheint daher nicht verwunderlich.

Anhand zweier Beispiele von vernetzten Systemen zeigte Prof. Firsching auf, welche enormen Potentiale in dieser neuen Technik stecken. Vielen Unternehmen ist dies heute bereits klar. Sie wissen, dass die Digitalisierung ihren Betrieb massiv verändern wird und sind nun gefragt, eine für sie optimale Lösung zu finden.

Die Konsequenzen

Am Ende seines Vortrags ging Prof. Firsching noch auf die Frage ein, welche Konsequenzen die Digitalisierung für die heutigen Bildungseinrichtungen haben muss. Als Wissenschaftler sieht er hier die Schulen ganz klar vor eine entscheidende Aufgabe gestellt. Sie müssen den Schülerinnen und Schülern das nötige Handwerkszeug mitgeben, um in der späteren Berufswelt erfolgreich sein zu können. Dazu zählt heute eben nicht mehr nur das klassische Schreiben, Rechnen und Lesen, sondern auch der selbstverständliche Umgang mit digitalen Medien. (cfg)

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