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Fasching

Das war der Bad Kötztinger Burschenball

Die Bad Kötztinger Burschen feierten im Postsaal den Auftakt zur närrischen Zeit. Zur Krönung gab es eine „Mülltonnenshow“.

Mit der Polonaise startete der Burschenball 2020.  Fotos: kht
Mit der Polonaise startete der Burschenball 2020. Fotos: kht

Bad Kötzting.Der Faschingsauftakt 2020 ist bestens geglückt. Der Burschenball setzte am Samstagabend ein erstes Ausrufezeichen für die kommenden närrischen Tage. Begleitet von der Kapelle „Black&White Partyband“ feierten die Burschen zusammen mit vielen Gästen einen beschwingten Ballabend im Postsaal. Der Höhepunkt dabei war die Einlage mit der „Mülltonnenshow“.

Einmal mehr zeigten sich die Burschen als galante Gastgeber und luden zum Small-Talk ein, ehe gegen 20 Uhr das Signal zum Auftakt gegeben wurde. Mit der Polonaise hielt der Burschen-Wanderer Verein an der alten Tradition fest. Die Burschen geleiten die Damen in den Saal, ehe die ersten Tanzrunden zu Walzerklängen folgten.

Traditionelle Tanzrunden

Burschenvorstand Thomas Fischer eröffnete mit Ramona Seiderer den Burschenball 2020.
Burschenvorstand Thomas Fischer eröffnete mit Ramona Seiderer den Burschenball 2020.

Dem gute Brauch folgend hatte dazu Burschenvorstand Thomas Fischer die Pfingstbraut aus dem Jahr 2019, Ramona Seiderer, mit ihrem Pfingstbräutigam Patrick Aschenbrenner sowie die Pfingstbraut aus dem Jahr 2018, Mirjam Zelzer, zu den ersten Tanzrunden gebeten. Die weiteren Paare aus der Polonaise schlossen sich den beiden Tanzpaaren mit erkennbarem Vergnügnen an. In seiner Begrüßung – für Thomas Fischer war es das erste Mal nach seiner Wahl zum Burschenvorstand – hieß der Burschen-Chef neben dem Pfingstbrautpaar aus dem Jahr 2019, Patrik Aschenbrenner und Ramona Seiderer, sowie deren Begleiter, Benedikt Aschenbrenner und Michael Gerstl, insbesondere deren Amtsvorgänger Heinz Schötz jun. und Mirjam Zelzer, begleitet von Mathias Miethaner, willkommen.

Die Verbundenheit der Bad Kötztinger Burschen zu den Nachbarstädten zeigte die Anwesenheit der Rodinger Burschen, die einmal mehr mit einer starken Abordnung um Vorstand Florian Lehner nach Bad Kötzting gekommen waren. Den Further Drachenstich verkörperte Ritter Andreas Scheuer.

Das war der Bad Kötztinger Burschenball 2020

Mit der Mülltonnenshow boten die Burschen eine kurzweilige Einlage.
Mit der Mülltonnenshow boten die Burschen eine kurzweilige Einlage.

Mit viel Applaus willkommen geheißen wurde Bürgermeister Markus Hofmann nebst Stadträten sowie Stadtpfarrer Hebert Mader und Pfingstoffiziator Matthias Meckel. Die Präsenz der Abordnung des König-Ludwig-Vereines sowie der KLJB Wettzell zeigte, wie gut vernetzt der Burschenverein mit anderen lokalen Vereinen aus der Umgebung ist. Dann waren es die vier Bandmitglieder von „Black&White Partyband“, die für beste Stimmung im Postsaal sorgten. Nach klassischen Walzerklängen zum Auftakt wechselten Wolfgang Kolbeck und Sängerin Andrea Herzig sowie die in Bad Kötzting erstmals mit dieser Formation auftretenden Hans Stöberl und Manfred Gohel-Hack das Musikprogramm perfekt ab und sorgten so für einen stimmungsvollen Verlauf des Abends.

Hits und Evergreens

Die Choreographie und Musikwahl bei der Einlage war bestens abgestimmt bei der Einlage.
Die Choreographie und Musikwahl bei der Einlage war bestens abgestimmt bei der Einlage.

Von topaktuell Hits oder passende Evergeens bis hin zu bayerischen Klängen war das Programm der vier Musikanten bestens gemischt und das Tanzpublikum dankte es der Band mit einem vollen Tanzparkett. Gegen 22.30 Uhr wurde dann die Einlage eingeläutet. Schon beim Einfahren der vier Papiertonnen hatten die Burschen die Lacher auf ihrer Seite. Als dann aus den blauen Tonnen zu passenden Musikklängen weitere vier Burschen abwechselnd auftauchten war die Stimmung perfekt.

Rückblick

So war Pfingsten fürs Pfingstbrautpaar

Engagiert und sympathisch war das Pfingstbrautpaar Ramona Seiderer und Patrick Aschenbrenner. Zicken machte nur ein Rockteil.

Die Burschen bewiesen bei Liedwahl und der Choreographie Einfallsreichtum, so dass etwa zu Jimmy Waynes „Do You Believe Me Now“, „YMCA“ von Village People oder Wolfgang Petrys „Wahnsinn“ die Gäste mehrmals applaudierten. Einzig Helenes Fischers „Atemlos“ wollten die Burschen nicht zu Gehör bringen und hauten förmlich den Deckel darauf. Die Einlage war lustig, kurzweilig und gelungen, so dass die Gäste des Burschenballs eine zweimalige Einlage forderten, die die acht Burschen dann auch gerne gaben. Nach dem Burschenlied waren es wieder die vier Bandmitglieder der „Black&White Partyband“, die die Gäste durch eine noch lange Ballnacht begleiteten, die für die Gäste mit einem Besuch der Bar eine Abwechslung fand. (kht)

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