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Montag, 25. Juni 2018 21° 3

Pfingsten

Das war die zweite Pfingsthochzeit 2018

Am zweiten Tag gab es in Bad Kötzting eine gesangliche Überraschung mit Brautführer und Bürgermeister.

Ein stimmungsvoller war beim zweiten Abend der Bad Kötztinger Pfingsthochzeit geboten. Fotos: S. Weber
Ein stimmungsvoller war beim zweiten Abend der Bad Kötztinger Pfingsthochzeit geboten. Fotos: S. Weber

Bad Kötzting.Der zweite Tag der Bad Kötztinger Pfingsthochzeit rundete das Festwochenende nicht nur für die aktuellen Pfingstakteure, sondern auch für die über 200 Gäste hervorragend ab. Ausgehend vom Burschen- und Brautzug bei strahlendem Sonnenschein durch die Innenstadt von Bad Kötzting verlagerte sich die Pfingststimmung ungebrochen in den Postsaal. Zahlreiche Gäste, bestens durch den Abend geleitet von der Band „Irgendwie&Sowieso“, ließen dabei einmal mehr beste Pfingststimmung aufleben.

Ehemalige: Es ist üblich, das die ehemaligen Pfingstbrautpaare nach 25, 40, 50 oder mehr Jahren zu den Pfingsthochzeiten eingeladen werden. So freute sich am Dienstag die Pfingstbraut von 1953, Hilde Frauenreuther, über Blumen.
Ehemalige: Es ist üblich, das die ehemaligen Pfingstbrautpaare nach 25, 40, 50 oder mehr Jahren zu den Pfingsthochzeiten eingeladen werden. So freute sich am Dienstag die Pfingstbraut von 1953, Hilde Frauenreuther, über Blumen.

Nach dem Brautzug empfingen die Mitglieder des Burschen- und Wanderer-Vereines sowie die beiden Blaskapellen und die Spielleute des Spielmannszuges das Pfingstbrautpaar im Postsaal. Burschenvorstand Gerhard Kelnhofer war es erneut vorbehalten, gegen 21 Uhr namens des heurigen Pfingstbrautpaares insbesondere Anna Heigl und Karl- Josef Weber als Pfingstbrautpaar des Vorjahres zusammen mit ihren Brautführern Thomas Fischer und Niklas Neubauer zu begrüßen. Zuvor hatten Mirjam Zelzer und Heinz Schötz jun. zusammen mit den Brautführern Michael Fischer und Mathias Miethaner die Gäste galant an die Tische geführt.

Der zweite Umzug der Pfingstbraut in Bad Kötzting

Die zweite Pfingsthochzeit in Bad Kötzting

Die Paar von einst

Tänzer: Aktuelle und ehemalige Brauterer, die am Ehrentisch Platz nehmen, sind gern gesehene Tänzer bei den Damen im Saal. Hier hat Niklas Neubauer, Brautführer von 2017, die Pfingstbraut von 1993, Iris Heigl, aufgefordert.
Tänzer: Aktuelle und ehemalige Brauterer, die am Ehrentisch Platz nehmen, sind gern gesehene Tänzer bei den Damen im Saal. Hier hat Niklas Neubauer, Brautführer von 2017, die Pfingstbraut von 1993, Iris Heigl, aufgefordert.

Auch am zweiten Tag wieder ein Spiegelbild der Bad Kötztinger Pfingsttradition: unter den Gästen das Pfingstbrautpaares aus dem Jahr 1993, Iris Heigl und Gerhard Richter zusammen mit den Brautführern Florian Heigl und Martin Costa sowie die Jubilare aus dem Jahr 1978, Clarissa Multerer und Josef Iglhaut zusammen mit den Brautführern Josef Aschenbrenner und Dr. Guido Weixel. Elisabeth Gietl und Herbert Amberger in Begleitung von Poidl Sperl als Pfingstakteure aus dem Jahr 1968 wurden erneut herzlich begrüßt. Mit besonderem Applaus wurde Hilde Frauenreuther, Pfingstbraut aus dem Jahr 1953, bedacht.

In den Willkommensgrüßen des Burschenvorstandes eingebunden war natürlich auch wieder ganz besonders die Geistlichkeit der Stadt, Stadtpfarrer und Dekan Herbert Mader sowie der Geistliche Offiziator des Kötztinger Pfingstrittes, Kaplan Florian Rein. Zum zweiten Tag der Pfingsthochzeit hatten sich mit Bürgermeister Markus Hofmann und wieder etliche Mitglieder des Stadtrates eingefunden.

Wie vor 47 Jahren: Schon sehr viele Tänze haben Dr. Max Kellner und Elisabeth Zelzer wohl schon gewagt – Sie war die Pfingstbraut des Jahres 1971, er war damals zusammen mit Wolfgang Ludwig einer der Brautführer .
Wie vor 47 Jahren: Schon sehr viele Tänze haben Dr. Max Kellner und Elisabeth Zelzer wohl schon gewagt – Sie war die Pfingstbraut des Jahres 1971, er war damals zusammen mit Wolfgang Ludwig einer der Brautführer .

Die Verbindung der Pfingstrittstadt in die Nachbarstadt Furth im Wald belegte in diesem Jahr einmal mehr die Anwesenheit des heurigen Ritterpaares Laura Lehminger und Matthias Schweitzer sowie die des Ritters aus dem Jahr 2008, Michael Mühlbauer. Seit 1984 ununterbrochen stets zahlreich zu Gast rund um das Pfingstgeschehen war wieder eine Abordnung der Rodinger Burschen, diesmal angeführt vom Vorsitzenden Rudolf Heinz und der diesjährigen Rodinger Ballkönigin Amalje Huber. Im Anschluss konnte Gerhard Kelnhofer zusammen mit Mirjam Zelzer sowie Heinz Schötz jun. mit der Vorjahrespfingstbraut Anna Heigl den Tanz eröffnen, ehe die Tanzpartner gewechselt wurden.

Bürgermeister singt

Mit einem abwechslungsreichen Repertoire war es dann die Kapelle „Irgendwie&Sowieso“ die die zahlreichen Gäste durch einen beschwingten zweiten Abend der Bad Kötztinger Pfingsthochzeit perfekt führte. Die Band verstand es, gerade in der Anfangsphase des Abends, mit kurzen Runden den Anwesenden die verschiedenen Tanzverpflichtungen erfüllen zu können – schließlich sind Pfingstbraut sowie Brauterer und Begleiter begehrte Tanzpartner unter den Gästen.

Freundschaften: Zur Pfingsthochzeit werden auch freundschaftliche Beziehungen mit den Nachbarstädten gepflegt. Aus Roding kam etwa Rudolf Heinz, Vorsitzender der Rodinger Burschen, aus Furth im Wald das Ritterpaar Laura Lehminger und Matthias Schweitzer.
Freundschaften: Zur Pfingsthochzeit werden auch freundschaftliche Beziehungen mit den Nachbarstädten gepflegt. Aus Roding kam etwa Rudolf Heinz, Vorsitzender der Rodinger Burschen, aus Furth im Wald das Ritterpaar Laura Lehminger und Matthias Schweitzer.

Mit dem Ehrentanz der Pfingstakteure wurde gegen 22.15 Uhr wieder einmal die Bad Kötztinger Pfingstgeschichte lebendig, ehe es mit weiteren Tanzrunden in eine lange Ballnacht ging. Mit einer besonderen Einlage überraschten Bürgermeister Markus Hofmann sowie Katharina Fischer, die Schwester von Bratführer Michael Fischer, die Gäste. Bürgermeister Hofmann war vor Jahrzehnten schon als „Singender Stadtrat“ unterwegs und hat vor Jahren schon einmal eine eigene Schlager-CD herausgebracht. Katharina und Michael Fischer sind beide Musiker und Sänger in unterschiedlichen Bands – so lag es fast auf der Hand, dass die drei gegen 23 Uhr für kurze Zeit das Mikrofon in die Hand nahmen und mit Gesangseinlagen die Ballbesucher begeisterten. Für viele endete der zweite Tag der Pfingsthochzeit erst im Morgengrauen mit dem inoffiziellen „dritten Brautzug“, zu dem die Besucher mit den Brautpaaren am frühen Morgen aufbrechen, wenn der Ball im Postsaal zu Ende ist. (kht)

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