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Furth im Wald

Das Wasser und seine Bedeutung für Menschen

Zur Tauferinnerung waren die Kinder, die 2019 in Furth im Wald oder Ränkam das Sakrament der Taufe erhielten, mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern und Taufpaten am Sonntagnachmittag zu einer Andacht in die Further Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeladen.
Johann Gruber

Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl und Kaplan Daniel Schmid (von rechts): Das Taufwasser ist ein Quell des Lebens und des Glaubens, aus dem die Christen ihr Leben lang Kraft schöpfen können.  Foto: Johann Gruber
Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl und Kaplan Daniel Schmid (von rechts): Das Taufwasser ist ein Quell des Lebens und des Glaubens, aus dem die Christen ihr Leben lang Kraft schöpfen können. Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.

Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl hieß die Familien im Gotteshaus willkommen. Er erinnerte an das Taufgeschehen im Jordan, das der Evangelist Matthäus (Mt. 3,13-17) überliefert hat. Jesus kam danach von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes wollte es nicht zulassen und sagte: „Ich müsste von dir getauft werden. Und du kommst zu mir?“ Er gab erst nach, als Jesus ihm antwortete: „Lass es nur zu. Denn nur so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen.“ Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel und eine Stimme sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“

„Wasser ist Leben“, betonte Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl. Das werde hautnah erlebbar, wenn eine große Hitze länger anhält oder wenn man lange nichts getrunken hat. „Mit Wasser reinigen wir uns, mit Wasser werden wir getauft und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen, Wasser deckt also menschliche Grundbedürfnisse und ist, Gott sei Dank, bei uns keine Mangelware. Wasser kann aber auch eine Macht sein, die wir nicht beherrschen können“, stellte der Geistliche fest.

Das Taufwasser ist nach den Worten Seidls ein Quell des Lebens und des Glaubens, der den Täuflingen des vergangenen Jahres in der Taufe erschlossen wurde. Stadtpfarrer Seidl und Kaplan Daniel Schmid reichten Glasschalen mit Weihwasser durch die Bankreihen, damit die Eltern sich und die Kinder damit bekreuzigen konnten.

Die Anwesenden erneuerten ihr Taufgelübde und bekräftigten mit dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer steh’n“ ihren Glauben. Die Fürbitten trug Kaplan Schmid vor.

Regionalkantor Wolfgang Kraus begleitete die Tauferinnerungsandacht an der Orgel musikalisch und fungierte als Lektor. Nach dem Segen überreichte Pfarrgemeinderatssprecherin Johanna Plach an jedes Kind einen Plüschbären und lud die Familien anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein in den Further Kindergarten St. Elisabeth ein. (fer)

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