MyMz
Anzeige

Symposium

Das Zukunftslabor „Ländlicher Raum“

Baufachleute aus Süddeutschland und Österreich diskutierten im Konzerthaus Blaibach über Kultur, Lebensart und Probleme in Stadt und Land.

Sie diskutierten verschiedene fachliche Themen: Architekt Peter Haimerl, Dr. Martha Doehler-Behzadi, Julia Hinderink, Prof. Thomas E. Bauer und Franz Dullinger (v. li.) Foto: Edward Beierle
Sie diskutierten verschiedene fachliche Themen: Architekt Peter Haimerl, Dr. Martha Doehler-Behzadi, Julia Hinderink, Prof. Thomas E. Bauer und Franz Dullinger (v. li.) Foto: Edward Beierle

Blaibach.An die 150 Architekten und Baufachleute aus dem süddeutschen und österreichischen Raum fanden sich zum Fachsymposium „Come back! – Zukunftslabor ländlicher Raum“ im Blaibacher Konzerthaus ein. Die zunehmende Landflucht aus strukturschwachen Regionen, die Transformation der Arbeitswelt und der Wunsch, die Lebensformen an die tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen, waren die Diskussionsgrundlagen für die Veranstaltung.

Pünktlich um 11 Uhr konnten Organisator Martin Schnitzer, Firmeninhaber aus München und Förderer der Architekturszene Bayerns, sowie Karl Landgraf, Konzerthaus-Bauleiter, das fachkundige Publikum im Namen des Kulturwaldes im vielfach ausgezeichneten Konzerthaus Blaibach begrüßen. Diverse Vorträge und Fachgespräche standen auf dem Programm des Symposiums. So zeigte Dr. Hubert Schmid von der Regierung der Oberpfalz in einem kurzen Referat beispielsweise die vielfältigen Möglichkeiten von Förderungen durch die Gemeinden, der Regierungen und des Staates auf, ehe nach einem einleitenden Vortrag durch die fachkundige Moderatorin der Veranstaltung, Julia Hinderink, die ersten Teilnehmer auf dem Podium Platz nahmen.

Professor Thomas E. Bauer, Geschäftsführer der Kulturwald gGmbH, Opernsänger und Chef der Passauer Europäischen Festspiele, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen und Leitende Referentin im Bundesbauministerium, der europaweit arbeitende Berater für die Zusammenarbeit von Unternehmen, Franz Dullinger, und der Planer des Blaibacher Konzerthauses, Architekt Peter Haimerl, diskutierten über verschiedenste Themen.

Nach der Mittagspause fanden weitere Fachvorträge mit namhaften Persönlichkeiten, darunter beispielsweise Till Hofmann, Konzertveranstalter und Kulturmanager, Britt Jürgensen, eine in Liverpool lebende freischaffende Künstlerin, oder auch Architektin Nadja Häupl, statt. Bei einer weiteren Podiumsdiskussion zu den vorherigen Vorträgen wurde unter anderem über die vielfältige unterschiedliche Kultur, Lebensart und Probleme von Stadt und Land debattiert. Im Anschluss an das Symposium folgten eine Open Air-Fotoausstellung sowie am frühen Abend als passender Abschluss ein Konzert mit der wohl besten Schlagzeugerin Deutschlands, Vivi Vassileva, die vor kurzem den Bayerischen Kunstförderpreis 2017 erhalten hat. Begleitet wurde sie von ihrem Partner Lucas Campara auf der Gitarre. (khu)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht