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Kommunalwahl

Daschner will Bürgermeister werden

Der Versicherungskaufmann kandidiert in Gleißenberg für die Freien Wähler. 18 Jahre lang war er bereits 2. Bürgermeister.
Von Monika Kammermeier

Der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler, Wolfgang Daschner Foto: Monika Kammermeier
Der Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler, Wolfgang Daschner Foto: Monika Kammermeier

Gleissenberg.Nach langem Spekulieren im Ort ist es nun raus. Unter großem Applaus stellte sich der von den Freien Wählern aufgestellte Bürgermeisterkandidat im Gasthaus Grißl am Sonntagabend vor. Wolfgang Daschner (FW „Bayerisch Meran“), 53 Jahre alt, Familienvater zweier Kinder, selbstständiger Versicherungskaufmann, der 18 Jahre als zweiter Bürgermeister fungierte. Das Interesse war groß bei Jung und Alt, der Nebenraum war übervoll. Daschner möchte die Geschicke führend in die Hand nehmen und das aufgestellte ambitionierte Wahlprogramm peu à peu umsetzen.

Bisher hätten die Freien Wähler acht Versammlungen getätigt. Eine weniger gute Zeit für die Gruppierung und Frust wegen der geringen Wahlergebnisse gehabt, so Listensprecher Franz Simon. Heute sei man in Aufbruchstimmung und hoffe auf andere politische Verhältnisse. Anton Sauerer, FW-Gemeinderat stellte das Wahlprogramm vor. Der Anspruch sei, im Dorf etwas zu bewegen und es besser machen.

Freibad soll neu belebt werden

Wolfgang Daschner, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler, und Anton Sauerer, Gemeinderat der Freien Wähler (von links) Foto: Monika Kammermeier
Wolfgang Daschner, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler, und Anton Sauerer, Gemeinderat der Freien Wähler (von links) Foto: Monika Kammermeier

Bürgermeisterkandidat Daschner stellte sich vor: „Ich bin meiner Heimat, dem „Bayerischen Meran“ sehr verbunden und will mich deshalb dieser Aufgabe stellen“. Seit 24 Jahren sei er insgesamt im Gemeinderat. Die kleine Gemeinde müsse konstruktiv zusammenarbeiten und zusammenhalten. Daschner mahnte, dass jeder, der sich für ein kommunalpolitisches Amt zur Verfügung stelle, auch ehrenamtlich arbeite und von daher Respekt verdiene.

Er griff die Punkte des Wahlprogramms auf und wolle die Dinge besonnen angreifen. Die Straßen, Wege und Plätze die gemacht wurden freuten ihn. Da sei etwas für die Infrastruktur im Rahmen der Dorferneuerung getan worden. Das Kinderhaus sei in Planung und zwar in einer Dimension die nicht einfach sei. Hohe Investitionen seien nötig. Viele Sitzungen habe es diesbezüglich schon gegeben. In der finalen Phase habe er sich über den Umgangston geärgert. Er wünsche sich, dass es an der Basis passe.

Der Kandidat

  • Bürgermeisterkandidat:

    Wolfgang Daschner, 53, Gleißenberger, Familienvater von zwei Kindern wurde von der Freien Wählergruppe „Bayerisch Meran“ aufgestellt. Er stellte sich am Sonntagabend im Gasthaus Grißl vor und hielt sich an das ambitionierte Wahlprogramm der Freien Wähler.

  • Themen:

    Wichtig seien die Feuerwehrhäuser Gleißenberg und Ried, das Kinderhaus, das Freibad und sein Platz, das Bürgerbüro, die Transparenz und einiges mehr.

Distanziert, mit aller Deutlichkeit, hatte sich Daschner von der Vermutung, seine Kandidatur hänge mit dem Freibad zusammen, für das er sich sehr engagierte. Das Grundstück liege ihm zwar am Herzen. Aber Vereinsinteressen und die aller anderen müssten aufgegriffen werden. Man werde bemüht sein, das Freibad und den Platz sinnvoll zu beleben, damit das „Bayerische Meran“ ordentlich präsentiert werden könne.

Mehr Werbung für Gleißenberg

Bürgermeister-Kandidat Wolfgang Daschner, Schriftführerin Martina Lehnert, die Gemeinderäte Anton Sauerer, Gabriele Lang-Kröll, 2. Listensprecher Martin Plötz und Gemeinderat Dr. Siegfried Seidl (von rechts) Foto: Monika Kammermeier
Bürgermeister-Kandidat Wolfgang Daschner, Schriftführerin Martina Lehnert, die Gemeinderäte Anton Sauerer, Gabriele Lang-Kröll, 2. Listensprecher Martin Plötz und Gemeinderat Dr. Siegfried Seidl (von rechts) Foto: Monika Kammermeier

Zum Rathaus sagte er, dass es schwierig sei, auf 10 Quadratmetern zu arbeiten. Hier müsse umgeplant werden. Die Räume sollten erweitert werden und die Öffnungszeiten für die Bürger verlängert. Ihnen soll geholfen werden können und sie sollen immer Ansprechpartner finden. Er lege wert auf seinen privaten Bereich. Ein Bürgermeister könne nicht zu jeder Zeit erreichbar sein. Auf einer einzurichtenden Homepage solle sich jeder äußern können. Ein Beschwerdemanagement müsse eingeführt werden, ähnlich wie in Neukirchen. Die Leute sollten Bescheid bekommen, über Presse, Artikel und Inserate. Man werde für Gleißenberg werben. Wegen einem Feuerwehrzentrum kommuniziere man mit dem TÜV und dem Kreisbrandrat bereits.

Singles, Familien und Senioren bräuchten eine gute Wohnsituation, so Daschner zum Thema Leerstände und Ausweisung von Baugebieten. Ein Dorfladen sei angedacht. Naturbildungsmaßnahmen müssen in Angriff genommen werden. Am 24. November sei die Nominierungsversammlung der Freien Wählergruppe „Bayerisch Meran“.

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