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Samstag, 23. Juni 2018 16° 6

Gratulation

Dem „Altmann Mich“ ist Langeweile fremd

Der rüstige Jubilar aus Riedern feierte seinen 85. Geburtstag. Gemeinde und Feuerwehr stellten sich am Ehrentag bei ihm ein.

Michael Altmann freute sich über den Besuch von Bürgermeister Johann Aumeier (l.) und FFW-Vorsitzenden Michael Landgraf. Auch seine Ehefrau Stilla ließ das Geburtstagskind hochleben. Foto: kts
Michael Altmann freute sich über den Besuch von Bürgermeister Johann Aumeier (l.) und FFW-Vorsitzenden Michael Landgraf. Auch seine Ehefrau Stilla ließ das Geburtstagskind hochleben. Foto: kts

Miltach.Bei ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassung feierte am Freitag Michael Altmann aus Altrandsberg-Riedern seinen 85. Geburtstag. Als Gratulanten fanden sich Bürgermeister Johann Aumeier, der die Glückwünsche der Gemeinde Miltach mit Urkunde und Geschenkgutschein übermittelte, und der neue FFW-Vorsitzende Michael Landgraf ein. Landgraf hatte dem Jubilar, dem langjährigen Mitglied, einen Gutschein mitgebracht. Altmann freute sich darüber sehr. Die Gratulanten, auch die aus dem Familien-und Bekanntenkreis, wünschten dem Jubilar weiter viel Gesundheit und noch ein langes Leben.

Michael Altmann ist in Riedern geboren und wuchs mit zwei Schwestern, der Katharina und der Babette, auf. Er besuchte die Schule in Altrandsberg, die sich damals noch im Schloss befand. Er war erst ein Jahr alt, als sein Vater starb. Seine Mutter musste mit den drei kleinen Kindern die Landwirtschaft bewältigen. Noch während der „Feiertagsschule“ aber kam er als junger Knecht zu Bauern. „Harte Arbeit und wenig Lohn“, so erinnert er sich heute noch an diese Zeit. 16 Jahre war er anschließend in der „Quetsch“ in Altrandsberg beschäftigt; es schlossen sich dann mehrere Baufirmen als Arbeitsstellen an, „von denen zwei in Konkurs gingen und wir Arbeiter fast, oder überhaupt keinen Lohn mehr bekamen“, erzählt er. 20 Jahre war Michael Altmann dann bis zum Jahre 2000 in der Gemeinde Miltach beschäftigt, davon 28 Jahre als Totengräber – und ab Oktober des Jahres 1982 übte er dann auch das Amt des Feldgeschworenen aus, und das insgesamt 35 Jahre lang.

Miltachs Bürgermeister Johann Aumeier sprach ihm für all dies ein großes Lob aus, und auch dafür, dass er viele Jahre das Beste für die Gemeinde getan habe. „Lieber Mich, du hast deine Arbeit gut erfüllt und auch dein Ruf als Feldgeschworener ist ein sehr guter! Du hast immer ein gutes Gespür gehabt und hast so manches zum Guten vermittelt. Danke für alles!“

1957 schloss Altmann mit Stilla Melanie Krottenthaler aus Kasparzell den Bund der Ehe, beide bewirtschafteten viele Jahre fleißig die Landwirtschaft. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, und mittlerweile können sich Michael und Stilla Altmann über zwölf Enkel und zehn Urenkel freuen. Das landwirtschaftliche Anwesen hat inzwischen Sohn Josef mit seiner Frau Silvia übernommen, aber es ist jetzt verpachtet. Bekannt ist der Jubilar nicht nur für seinen Humor, sondern weitum auch für seine schönen und haltbaren „Reisigbesen“, die er hobbymäßig im Winter bindet, jetzt freut er sich schon auf den nahenden Frühling. (kts)

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