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Kommune

Dem Freibad fehlen die Fritten

Die Besucherbefragung für das Freibad fiel fast durchweg positiv aus – aber es hapert am Kiosk.
Von Heinz Pletl

Das Freibad bekommt (fast) nur gute Noten. Foto: Archiv/khp
Das Freibad bekommt (fast) nur gute Noten. Foto: Archiv/khp

Grafenwiesen.In der Gemeinderatssitzung am Montag informierte Bürgermeister Josef Dachs unter anderem über eine im Jahr 2017 durchgeführte Gästebefragung über das Freibad Grafenwiesen. 113 Fragebögen wurden abgegeben, die er nunmehr ausgewertet hat.

Beispielsweise fanden 60 Gäste den Gesamteindruck sehr gut, immerhin noch 40 Gäste gut. Sanitäre Anlagen, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Personal beurteilten die Teilnehmer durchwegs positiv.

Hilft ein Crashkurs weiter?

Als ein Handicap stellte sich heraus, dass die Verpflegung beim Kiosk fehlt. Bürgermeister Josef Dachs versucht nun, eine bisherige Angestellte zu einem Crashkurs zur IHK nach Regensburg zu schicken, damit künftig auch wieder Pommes frites, Wurstsemmeln und dergleichen verkauft werden dürfen. Außerdem informierte Dachs darüber, dass eventuell in ein bis zwei Jahren ein Förderprogramm von der Regierung auch für Freibäder aufgelegt werden wird, so dass die Sanitäranlagen wieder auf den neuesten Stand gebracht werden können.

Zu Beginn der Sitzung behandelte das Gemeindegremium die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Sondergebiet Ferienanlage Birkenhof. Dazu muss auch ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Flächennutzungsplan muss von einer Fläche von 0,7 ha auf eine Fläche von 3,5 ha erweitert werden. Der Gemeinderat stimmte der Änderung zu unter dem Vorbehalt, dass der Antragsteller, das Hotel Birkenhof, die Kosten hierfür übernimmt.

Rechnungs-Ergebnis

  • Jahresrechnung:

    Rund 500 000 Euro konnten zum Vermögenshaushalt zugeführt werden, die Rücklag – unter anderem für den Bau der Kläranlage – beträgt 300 000 Euro.

  • Gewerbesteuer:

    Die Einnahmen aus waren höher als veranschlagt, auch die Einnahmen aus der Einkommensteuer fielen höher aus als erwartet. Im Gegenzug waren die Ausgaben entsprechend niedriger.

Den Bauantrag über den Abbruch eines Schuppens und Bau einer Maschinenhalle sowie überdachten Stellplätzen mit Carport stimmte der Gemeinderat zu. Ebenso positiv beschieden wurde die Umnutzung einer Ferienwohnanlage in Dauerwohnungen. Das sei durch eine Änderung im Baugesetz möglich, so der Bürgermeister. Den Vorbescheid zum Neubau einer Maschinen- und Lagerhalle segnete das Gremium ebenfalls ab.

Zur Nachbetrachtung der Bürgerversammlungen führte Josef Dachs aus, dass der Punkt Trinkwasserversorgung Matheshof in der Teilbürgerversammlung nach lebhafter Diskussion ein positives Ende fand. Alle Anlieger werden angeschrieben und erhalten eine Einverständniserklärung für das Vorhaben und eine Kostenschätzung. Da fünf Einwohner von Rimbach betroffen sind, ist hier eine Sondervereinbarung mit Rimbach von Nöten. Die Kosten belaufen sich auf rund 150000Euro.

Kommen Blumenwiesen?

Unter Bekanntgaben und Anfragen machte Gemeinderat Oliver Steger den Vorschlag, für das Ferienprogramm in diesem Jahr doch Rücksprache mit der Schule in Hohenwarth zu halten, um ein gemeinsames Programm aufzustellen. Die Räte hielten das für einen guten Vorschlag. Zur Straßenausbaubeitragssatzung informierte Dachs, dass die Regierung vorgebe, doch keine Bescheide mehr rauszuschicken. Dachs monierte, dass dies nicht zulasten der Gemeinde gehen dürfe, es könnten ansonsten keine Straßenbaumaßnahmen mehr so einfach durchgeführt werden. Dritter Bürgermeister Josef Häring regte an, beim Anwesen von Lina Aschenbrenner und im Kurpark eine Blumenwiese oder Bienenwiese anzulegen. Allgemein fand diese Anregung positives Echo. (khp)

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