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„Demenzverzögerer“ fertig ausgebildet

24 Freiwillige aus dem Landkreis Cham sagen der Krankheit den Kampf an. Bewegung und Gedächtnistraining helfen vorzubeugen.
Von Sandra Adler

Landrat Franz Löffler (rechts) überreichte die Zertifikate an die „Demenzverzögerer“. Reinhold Huger (links) vom Treffpunkt Ehrenamt betreut das Projekt. Foto: Sandra Adler
Landrat Franz Löffler (rechts) überreichte die Zertifikate an die „Demenzverzögerer“. Reinhold Huger (links) vom Treffpunkt Ehrenamt betreut das Projekt. Foto: Sandra Adler

Cham.Zum Abschluss ihrer Ausbildung im Rahmen des Projekts Demenzverzögerung „Woaßt as no?!“erhielten 24 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Cham am Dienstag ihre Zertifikate. Landrat Franz Löffler (rechts) überreichte sie den Männern und Frauen, die sich für das Modellprojekt des Treffpunkts Ehrenamt, der Freiwilligenagentur des Landkreises, gemeldet hatten.

„Es geht um ein Thema, das jeden treffen kann, keiner haben will, aber gegen das man etwas tun kann“, beschrieb Löffler die Brisanz. Mit der Kombination aus körperlichen Aktivitäten und Gedächtnistraining lässt sich der Ausbruch einer Demenzerkrankung laut einer Studie bis zu sieben Jahre hinauszögern.

Prävention

Ehrenamtliche wollen Demenz verzögern

Der Landkreis Cham wird immer älter. Mit Bewegung und Gedächtnisübungen bleibt man bis zu sieben Jahre länger fit im Kopf.

Diese Präventionsarbeit wollen die Ehrenamtlichen in ihren jeweiligen Gemeinden nun umsetzen. Dabei richten sich die regelmäßigen Treffen an alle, gerade auch an Gesunde, die mit Übungen ihren Kopf fit halten und eine möglicherweise drohende Demenz verzögern wollen.

Abschied

Cham verliert seinen „Mister Ehrenamt“

„Ich denke, es ist jetzt auch genug“, sagt Karlheinz Sölch (63). Nach fast 50 Jahren im Landratsamt ist für ihn Schluss.

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