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Wirtschaft

Demo gegen Conti-Stellenabbau in Roding

300 Teilnehmer hatten sich am Freitag zu einem „Fest der Solidarität“ für die Conti-Belegschaft am Paradeplatz eingefunden.

Die Teilnehmer protestierten gegen den Stellenabbau. Foto: B. Schreiner
Die Teilnehmer protestierten gegen den Stellenabbau. Foto: B. Schreiner

Roding.„Die Belegschaft hat ihr Bestes getan und muss nun die Management-Fehler ausbaden“, rief Olga Redda von der IG Metall beim „Fest der Solidarität“ für die Conti-Belegschaft. Dazu hatten sich am Freitagnachmittag rund 300 Teilnehmer am Paradeplatz eingefunden. Ende Februar war bekannt geworden, dass Continental am Standort Roding bis zum Jahr 2019 über 300 der 800 Arbeitsplätze abbauen will. Ein Teil der Fertigungslinien werde nach Tschechien und Fernost verlagert. Neben dem Betriebsrat sprachen auch Kommunalpolitiker sowie Vertreter benachbarter Firmen.

Auch Bürgermeister Franz Reichold sprach bei der Kundgebung. Foto: B. Schreiner
Auch Bürgermeister Franz Reichold sprach bei der Kundgebung. Foto: B. Schreiner

Eine Verlagerung rein zur Gewinnmaximierung sei nicht akzeptabel, so der einhellige Tenor. Um die Stellen halten zu können, müssten neue Produktlinien für das Werk in Roding angesiedelt werden. Mit Fahnen und Trillerpfeifen machte die Versammlung ihrem Unmut Luft. Als Rahmenprogramm gab es Musik von der Gruppe Ohrange, Essen und Trinken sowie eine Hüpfburg für Kinder. (bs)

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