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Bauausschuss

Der alte Bahnhof wird eine Gastronomie

Nach dem Spital zieht nun auch in ein zweites wichtiges Gebäude in Waldmünchen neues Leben ein. Auch Wohnungen sind geplant.
Von Martin Hladik

Der Alte Bahnhof in Waldmünchen soll umgebaut werden und Gastronomie und Wohnungen erhalten.
Der Alte Bahnhof in Waldmünchen soll umgebaut werden und Gastronomie und Wohnungen erhalten.

Waldmünchen.Auch in Wahlkampfzeiten blieb der Bauausschuss Waldmünchens angenehm sachlich und hatte nach nur 20 Minuten 11 Baugesuche ohne größere Diskussionen abgenickt. Für Waldmünchen besonders wichtig: Der alte Bahnhof wird neues Leben erhalten. Dem Bauausschuss lag ein Bauantrag vor, dort eine Gastronomie einzurichten. In den Obergeschossen sollen Wohnungen entstehen. Das ganze Vorgehen sei bereits mit dem Denkmalschutz abgesprochen und abgestimmt, berichtete Peter Fellner vom Bauamt Waldmünchen.

Einzige äußerliche Veränderung: Die Wohnungen werden Balkone erhalten. Das für die Gastronomie lediglich vier Stellplätze nachgewiesen werden können, hielt der Bauaussschuss bei den vielen angrenzenden Geschäftsparkplätzen für kein Problem. Bürgermeister Markus Ackermann hob am Ende der Sitzung noch einmal hervor, wie wichtig ihm die Instandsetzung des Bahnhofes sei. Mit dem Spital und dem alten Bahnhof würden zwei stadtbildprägende Gebäude in nächster Zeit wiederbelebt.

Neubürger contra Landwirte?

Für die meisten Diskussionen im Bauausschuss sorgte ein Bauantrag in Hirschhöf. Hier soll ein Bungalow-Doppelhaus mit Garage entstehen. Die Diskussion beschäftigte sich allerdings weniger mit dem Bauantrag selbst. Der war aufgrund des gültigen Bauvorbescheides sofort zustimmungsfähig. Stadtrat Franz Hausner hatte eingeworfen, dass es in Hirschhöf bereits Diskussionen gebe, weil befürchtet werde, die Neuansiedler könnten sich an der Landwirtschaft stören. Hausner bat die Stadt in den Bauantrag einen Hinweis mit aufzunehmen, der den Bauwerbern erklärt, dass die Geruchs- und Lärmbelästigung der angrenzenden Landwirtschaft zu akzeptieren seien. Dem widersprachen allerdings nicht nur einige Räte , sondern auch der Bürgermeister und der Vertreter des Bauamtes. Fellner sagte: So Hinweis habe rechtlich keinerlei Wirkung. Im Dorfgebiet dürften sowohl landwirtschaftliche Betriebe als auch Wohnbebauung sein.

Projekt

Wohnträume im Waldmünchner „Spital“

Die Eigentümer haben sich für „Arbeiten und Leben“ als Nutzung nach der Sanierung entschieden. Interessenten können mitreden.

Bauvorhaben in Ulrichsgrün

Alle weiteren Bauanträge gingen ohne Diskussionen über den Tisch. So wird die Heiligenfeldklinik die Löschwasseranlage in zwei Treppenhäusern von „nass“ auf „trocken“ umstellen. Ein Pferdeunterstand in Lengau ist ein privilegiertes Bauvorhaben im Außenbereich. Lediglich die Einhaltung des Sicherheitsabstandes zur Hochspannungsleitung muss noch geklärt werden. Zugestimmt wurde auch dem Neubau eines Wohnhauses am Ortsrand von Perlhütte, Pumperberg 2. Ein Einfamilienhaus mit Garage entsteht als Ersatz für das bestehende Haus in Kühnried.

Nochmals um Abbruch und Neubau eines Einfamilienhauses geht es in Kühnried 3. Auch hier stimmte der Ausschuss zu. In der Bergstraße entsteht ein neues Einfamilienwohnhaus. Im Kapellenweg 14 darf im rückwärtigen Grundstücksbereich ein Ferienhaus gebaut werden. Zustimmung gibtes zu einer zweiten Gerätehalle für Forstmaschinen in Ulrichsgrün. Auch ein kleiner Geräteschuppe im Feriendorf Ulrichgrün darf errichtet werden.

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