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Feuerwehr

Der Arbeitsplatz der „Spione“

Der Vereinsausflug führte in die ehemalige Hohenbogen-Kaserne. Mit der Sommerrodelbahn fuhr man ins Tal.
Von Benny Schlegl

Auch für die Jugendlichen der Feuerwehr war das Museum beeindruckend. Foto: Benny Schlegl
Auch für die Jugendlichen der Feuerwehr war das Museum beeindruckend. Foto: Benny Schlegl

Waldmünchen.Gar nicht einmal so weit weg zog es die Feuerwehr Waldmünchen bei ihrem diesjährigen Vereinsausflug: Mit einem Museum über Aufklärungsarbeit in Bad Kötzting und den Türmen am Hohenbogen blieb man im Landkreis Cham, gleichwohl gab es jede Menge Wissenswertes über Spionage und die Zeit des Kalten Krieges. Am Ende konnte dann noch ins Tal nach Neukirchen beim Hl. Blut gerodelt werden.

Da die FFW Waldmünchen im Frühjahr schon in der Partnerstadt Combourg war, entschied man sich für einen Vereinsausflug mit näheren Zielen. Und so steuerten die über 40 Reisenden am Samstag zunächst die ehemalige Hohenbogen-Kaserne in Bad Kötzting an. Dort hat der „Traditionsverein Hohenbogen-Kaserne“ ein Museum mit dem eher seltsamen Titel „FM/Elo-Aufklärung“ errichtet. Bei dem Museum handelt es sich um eine militärhistorische Sammlung, die sich mit der ehemaligen Fernmelde- und elektronischen Aufklärung der Luftwaffe beschäftigt. Das Museum leistet einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des Kalten Krieges.

Mit einem einstündigen Vortrag wurde die Reisegruppe auf Entstehungsgeschichte und Funktionsweise der Militäranlage mit den beiden markanten Türmen eingestimmt. Viele Jüngere wussten nicht, dass die ehemalige Anlage ausschließlich Signale empfangen konnte, selbst aber keine sendete. Auch die Bunkeranlage ist noch sehr gut erhalten und wurde besichtigt.

Mittags ging es schließlich weiter in Richtung Hohenbogen und es konnte zunächst im Wirtshaus bei der Bergstation eingekehrt werden. Am Nachmittag wartete dann eine Führung durch die Anlage auf dem Hochplateau des Hohenbogen. Die Anlage mit den weithin sichtbaren Türmen wurde bis 2003 noch militärisch genutzt und befindet sich mittlerweile in Privatbesitz.

Als „Sektor F – dein Blick auf Europa“ wurde die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach der Führung wanderte die Gruppe zur Mittelstation der Bergbahn, von wo aus mit dem Sommerrodel ins Tal abgefahren werden konnte. (wby)

Im Museum

  • Aufklärung:

    Sehr detailgetreu wurden in den Ausstellungsräumen Geräte, Antennen und Peiler demonstriert, die in der Aufklärungsanlage auf dem Hohenbogen im Einsatz waren. Die Arbeitsplätze bei der Elektronischen Aufklärung und der Fernmeldeaufklärung wurden ausführlich erklärt,

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