MyMz
Anzeige

Der Bestatter wechselt

Für die letzte Ruhestätte in Biberbach und Treffelstein ist nun das Unternehmen Dirscherl zuständig.

Geschäftsstellenleiter Hans Braun, Bürgermeister Helmut Heumann und Michael Dirscherl (von links) auf dem Friedhof: Die Firma Bestattungen Dirscherl übernahm die Bestattungsdienstleistungen auf den gemeindlichen Friedhöfen in Treffelstein und Biberbach.
Geschäftsstellenleiter Hans Braun, Bürgermeister Helmut Heumann und Michael Dirscherl (von links) auf dem Friedhof: Die Firma Bestattungen Dirscherl übernahm die Bestattungsdienstleistungen auf den gemeindlichen Friedhöfen in Treffelstein und Biberbach. Foto: Franz Bucher

Treffelstein.Das Bestattungsunternehmen Dirscherl, Waldmünchen, hat zum 1. Juli die Bestattungsdienstleistungen für die beiden gemeindlichen Friedhöfe in Treffelstein und Biberbach übernommen. Das bisher tätige Bestattungsunternehmen hatte bei der Ausschreibung kein Angebot mehr abgegeben. Auf Grundlage des neuen Vertrags beschloss der Gemeinderat eine Satzung zur Änderung der Friedhofsgebührensatzung. Die trat zum 1. Juli in Kraft.

Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom Januar 2020 den Planungsauftrag für den Austausch von Streckenschiebern bei der Wasserversorgung im Ortsbereich Treffelstein sowie dem Antrag auf Anschluss des Bauprojektes Hofgarten 11 und der Verlängerung der Wasseranschlussleitung zum Anschluss des Objektes Kellerweg 15 zugestimmt. Das Planungsbüro Brandl & Preischl hat nun die entsprechenden Planungen vorbereitet. Wie das Gemeindeoberhaupt Helmut Heumann ausführte, ist beabsichtigt, 15 Schieberkreuze sowie eine Hausanschluss-Anbohrbrücke in den Jahren 2020 und 2021 zu erneuern.

Zustimmung zu Leitungsarbeiten

Vorrang haben die Wasserhausanschlüsse im Hofgarten und im Kellerweg. Die Wasserleitungsbauarbeiten sollen insgesamt in einer beschränkten Ausschreibung ausgeschrieben werden. Eine getrennte Abrechnung ist sichergestellt. Die Gesamtbaukosten bezifferte Heumann auf 211 900 Euro netto zuzüglich 16 Prozent Mehrwertsteuer sowie anteilige Planungsnebenkosten. Der Gemeinderat erteilte hierzu seine Zustimmung.

Entsprechend der Konzeption und eines Vorentwurfes ist die Anlage eines barrierearmen, behindertengerechten Naturlehrpfades am Silbersee über die Trägerschaft des Naturparkes Oberer Bayerischer Wald zusammen mit der Gemeinde Tiefenbach und Treffelstein in den Jahren 2020 und 2021 beabsichtigt. Die Gesamtkosten sind nach der Konzeptplanung auf insgesamt 200 033,66 Euro brutto veranschlagt. Dazu sind Zuwendungen in Höhe von 140 023,56 Euro für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege (70 Prozent der Gesamtkosten) durch die Regierung der Oberpfalz in Aussicht gestellt.

In Abstimmung mit dem Naturparkverein und der Gemeinde Tiefenbach obliegt die Abwicklung und Federführung der Gemeinde Tiefenbach. Die Mitfinanzierung erfolgt zu je einem Drittel des Eigenanteils durch den Naturparkverein und die Gemeinde Treffelstein. Wie Heumann informierte, läuft derzeit die beschränkte Ausschreibung der Planungsleistungen über die Gemeinde Tiefenbach. Eine Vergabe der Planungsleistungen war in Absprache mit dem Naturparkverein und der Gemeinde Treffelstein gestern beabsichtigt. Die Ausführung wird in 2021 erfolgen.

3338 Meter laufende Risse

Bei der Bauvoranfrage für zwei Bungalows und zwei Garagen als Fertighäuser in Treffelstein, Friedhofweg 12, gab es keine Einwendungen. Die Erschließung mit Straße, Wasser und Kanal ist gesichert. Zu beachten gilt ein bestehendes Kanalrecht. Die Abwasserleitung durchquert im hinteren Bereich das Baugrundstück mit circa zwölf Metern und darf nicht überbaut werden.

Das Gemeindeoberhaupt informierte das Ratsgremium außerdem über den erstmaligen Bescheid der Straßenausbaupauschale 2020 an die Gemeinde in Höhe von 11 261 Euro für das Haushaltsjahr 2020. Weiter informierte Heumann über die Rissesanierung 2020 im HPS-Verfahren im Zusammenwirken mit der Gemeinde Tiefenbach in Höhe von insgesamt 2303,88 Euro brutto. Hierbei wurden im Ortsbereich von Treffelstein 3338 laufende Meter Risse saniert. (wbf)

Digitalisierung

  • Gespräch:

    Helmut Heumann informierte außerdem über das Breitbandbesprechungsprotokoll mit dem Leiter des Amtes für Digitalisierung und Breitband Christian Schmitz in der Verwaltungsgemeinschaft Tiefenbach.

  • Ergebnis:

    Demnach ist eine Glasfasererschließung der Gemeindekanzlei über GWLANR möglich.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht