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Kommentar

Der Bürger muss es ausbaden

Ein Kommentar von Bastian Schreiner

Vertagungs-Taktik der Freien Wähler, CSU-Blockade einer Bürgerbeteiligung, FDP-Vorstoß für ein Begehren: Man kann es drehen und wenden, wie man will – der Stadtrat hat beim Bad-Thema bisher keine gute Figur abgegeben. Und das, obwohl bereits im Jahr 2015 eine Mehrheit für das Konzept eines Ganzjahresbades gestimmt hatte.

In dieser finanziell schwerwiegenden Frage für die Zukunft der Stadt parteipolitische Mätzchen auszutragen, ist nicht zielführend. Durch das Hin und Her, das den fehlenden Entscheidungswillen des Stadtrates konstatiert, haben die Rodinger mittlerweile viel Vertrauen in ihre Vertreter verloren.

Zumindest hat sich das Gremium nun geeinigt, die Bürger entscheiden zu lassen. Denn der aktuelle Stillstand ist keine Lösung. Im Herbst darf also gewählt werden. Und das ist gut so! Zum einen ist angesichts der Schäden im Freibad eine zügige Entscheidung notwendig. Zum anderen sind es die Bürger, die mit den Konsequenzen leben müssen. Wer für ein Ganzjahresbad stimmt, muss damit rechnen, dass der soziale Wohnungsbau, der Feuerwehrhaus-Anbau verschoben und weniger Straßen saniert werden. Das muss allen bewusst sein.

Eines scheint klar: Teuer wird es auf jeden Fall, egal, welche Variante man favorisiert.

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