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Politik

Der CSU-Führerschein für Nachhaltigkeit

Junge Abgeordnete regen auf Sommerparty mit 500 Gästen aus ganz Bayern mehr Klimaschutz, regionale Ernährung und ÖPNV an.

Dr. Gerhard Hopp (li.) moderierte eine Diskussion von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (3. vo.li.), CSU-Fraktionsvorsitzendem Thomas Kreuzer (4. vo.li.) und der Berliner Digitalministerin Dorothee Bär. Foto: Andreas Schneider
Dr. Gerhard Hopp (li.) moderierte eine Diskussion von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (3. vo.li.), CSU-Fraktionsvorsitzendem Thomas Kreuzer (4. vo.li.) und der Berliner Digitalministerin Dorothee Bär. Foto: Andreas Schneider

Cham.In den Landtag lud der Chamer Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp als Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Fraktion 500 Gäste aus ganz Bayern. Bei der „Sommer Lounge“ im Maximillianeum unter dem Motto „#digitalnachhaltig“ waren auch Kreishandwerksmeister Georg Braun und MEK-Media-Geschäftsführer Matthias Moritz dabei.

Bei einer Podiumsdiskussion diskutierte CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer mit den Digitalministerinnen Dorothee Bär und Judith Gerlach. „Wirtschaft und Umweltschutz, Ökologie und Ökonomie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bringen große Chancen für Bayern und auch einen echten Mehrwert“, so die zentrale Aussage der Diskussionsrunde.

Bedingungen für Innovation verbessern

Dr. Hopp und die Junge Gruppe hatten ein Positionspapier erarbeitet, das diese Sichtweise unterstützen, die Rahmenbedingungen für Innovation verbessern, Potentiale ausnutzen und den Einzelnen mitnehmen will. So werden Investitionen in Forschung und Entwicklung bei Grünen Technologien wie Abfallentsorgung, Energieeffizienz, Wasseraufbereitung usw. gefordert.

„Wir brauchen eine echte Green-Tech-Offensive, um hier Technologieführer zu sein“, so Dr. Hopp. Nicht nur mit Blick auf nachhaltigen Klimaschutz, sondern auch die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen und damit einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung seien hier große Chancen für Bayern, die genutzt werden müssen. Darüber hinaus könnten bestehende Aktivitäten und Initiativen noch besser vernetzt werden.

Plattformen für Mobilität

Daher regt Dr. Hopp in der Resolution eine stärkere Förderung von Plattformen, die die Mobilität unterstützen an. „Ein Modellprojekt könnte helfen, das Ideen und Ansätze für nachhaltige Maßnahmen in Gemeinden oder Städten gefördert werden“, so Dr. Hopp.

Von entscheidender Bedeutung ist für Dr. Hopp darüber hinaus, die Menschen und ihr Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ernst zu nehmen und dies auch bei der jüngeren Generation zu unterstützen. Vergleichbar zum Medienführerschein schlägt er daher einen „Nachhaltigkeitsführerschein“ vor, der an Schulen, in Vereinen oder Jugendgruppen eingesetzt werden könnte. „In modularen Bausteinen könnten Themen wie Klimaschutz, Landwirtschaft, gesunde und regionale Ernährung oder auch umweltbewusste Mobilität unkompliziert und interaktiv erarbeitet werden“.

Sommer Lounge

  • Ort: Der Plenarbereich und die Arkaden des Bayerischen Landtages bieten hierfür das entsprechende Ambiente.

Gute Ansätze und Vorschläge gebe es, beispielsweise im Zusammenhang mit den Baumwipfelpfaden der Erlebnis Akademie in Bad Kötzting, aber auch im Bereich der Umweltbildung von LBV und weiteren Organisationen. Darüber hinaus habe der von Dr. Hopp angestoßene Medienführerschein für die Jugendarbeit eine grundsätzliche Blaupause geliefert, meint er. Vergleichbares könnte auch hier angeboten werden. „Was kann ich selbst zu Nachhaltigkeit beitragen?“ könnte eine Fragestellung sein, so der CSU-Politiker auf der Sommer Lounge, der entsprechende Anträge im Bayerischen Landtag ankündigte.

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