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Fasching

Der Feuerwehrball war ein Magnet

Niederrundinger begeisterten mit Einlage und Tombola.
Heidi Meier

Phase zwei am Wirtshausstammtisch: König Fußball dominiert. Foto: H. Meier
Phase zwei am Wirtshausstammtisch: König Fußball dominiert. Foto: H. Meier

Runding.Alle Hände voll zu tun hatten am Samstag die Führungskräfte der FFW Niederrunding, um für die immer mehr werdenden Gästen bei ihrem Faschingsball genügend Sitzplätze zu schaffen. Bis die Kapelle ReWaDe den Abend eröffnete, war der Saal des Gasthauses Mühlbauer in Satzdorf bereits voll.

Der vor einem Monat ins Amt gewählte Vorsitzende Dennis Ertl hatte die Ehre, die Begrüßung zu übernehmen und erntete für die gelungene Premiere großen Applaus. Während die mobile Bar bereits ihre zweite Runde drehte, machten sich auch die Los-Mädchen auf den Weg und konnten sich über mangelnden Absatz nicht beschweren. Dies lag mit Sicherheit auch an den tollen Preisen, denn neben Gutscheinen gab es ein Tablet und einen Kugelgrill zu gewinnen. Aber vor der Verlosung stand noch die Einlage der Feuerwehrkameraden auf dem Programm. Diese waren im Vorfeld beim Wirt zusammengesessen und hatten überlegt, welcher Sketch heuer auf die Bühne gebracht wird. Dabei war ihnen aufgefallen, dass ein Gasthausbesuch in verschiedenen Phasen verläuft, und genau diesen Ablauf brachten die Darsteller den Ballgästen näher. Utensilien brauchten sie dazu kaum: Es reichten Stühle, ein Tisch und Bierkrüge. Die erste Phase eines Wirtshausbesuches verläuft unter Männern eher verhalten: „Trink ma no, solang mir no kinnand, weil: wie schnell is wos!“ Die zweite Phase ist geprägt von intensiven Diskussionen über Fußball. Lauter und hitziger wurde es im nächsten Level, als es „politisch“ wurde. Ist der Alkoholzenit überschritten, werden Witze zulasten des weiblichen Geschlechts ausgepackt. Phase fünf ähnelt dann Phase eins: Mann besinnt sich, wird ruhiger und führt abermals dieselben nichtssagenden Gespräche wie zu Beginn des Wirtshausabends.

Nach der gelungenen Darbietung stand die Tombola auf dem Programm. Den 1. Preis, das Tablet, gewann Georg Heigl, und, obwohl Kassier Andreas Oswald die Losbox den halben Abend gut durchgeschüttelt hatte, konnte sich zur Erheiterung der Anwesenden Alois Klingseisen nicht nur über einen Metzgereigutschein freuen, sondern gewann passend dazu den zweiten Preis in Form eines Kugelgrills. (cmi)

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