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WEISSENREGEN

Der Haberbach hat wieder eine Brücke

Mitglieder des Heimatvereins der ehemaligen Gemeinde Weißenregen bauten den Fußgängersteg. Foto: Rabl-Dachs
Mitglieder des Heimatvereins der ehemaligen Gemeinde Weißenregen bauten den Fußgängersteg. Foto: Rabl-Dachs

Bad Kötzting.Mit Lärchenholz aus dem Stadtwald haben Mitglieder des Heimatvereins der ehemaligen Gemeinde Weißenregen am Samstag eine neue Fußgängerbrücke über den Haberbach errichtet. Das starke Rundholz wurde zu einem handwerklich sauber gefertigten Steg verarbeitet, der Wanderern auf dem Weg von und nach Sackenried oder zum Höllensteinsee künftig die Überquerung des Baches bei hohem Wasserstand ermöglicht.

Der Wanderweg „K 2“ durch das Bärnloch zählt zu den beliebtesten Wanderstrecken im Kötztinger Land. Bei der Überquerung des Haberbaches gab es dort immer wieder Probleme, wenn ein hoher Wasserstand herrscht. Schon vor neun Jahren hatte der Heimatverein deshalb einen stabilen Steg mit beidseitigem Geländer gebaut, der die Bachüberquerung neben dem Waldweg ermöglichte. Im Herbst 2017 zeigten sich an der Holzkonstruktion allerdings massive Fäulnisschäden und so entschlossen sich die Weißenregener, das Bauwerk zu erneuern.

Einigkeit herrschte von Anfang an darüber, dass erneut Rundholz verwendet werden sollte. Auf Bitte des Heimatvereins stellte Bürgermeister Markus Hofmann aus dem Stadtwald am Ludwigsberg mehrere Lärchen und Fichten zur Verfügung, aus denen das Brückenbauwerk mit einfachen Mitteln konstruiert werden konnte. Lediglich der Bohlenbelag wurde von Günther Liebl im Sägewerk geschnitten, Toni Wieser übernahm den Transport des Bauholzes zum Haberbach.

Am Samstag rückten die Mitglieder des Heimatvereins am Haberbach an, um die neue Brücke zusammenzusetzen. Auf zwei starke Traghölzer wurde der Bohlenbelag aus vier Zentimeter dicken Lärchenbrettern aufgeschraubt, ehe mit der Motorsäge die Ständer und Stützen für den beidseitigen Handlauf aufgetrennt, bzw. zugeschnitten wurden. Mit langen Holzschrauben fixiert, zeigte sich das Bauwerk bereits nach drei Stunden als stabile Konstruktion, die auch alle Helfer problemlos trug. Vorsitzender Hans Haslsteiner dankte allen Freiwilligen und stellte in Aussicht, dass der Brückenbau in nächster Zeit noch gefeiert wird. (kad)

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