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Wirtschaft

Der Holzhaus-Bau

Kolpingfamilie besichtigte die Firma Holzbau Zisler.
Elisabeth Ruhland

Die Besucher erfuhren viel über den Holzhausbau.  Foto: Elisabeth Ruhland
Die Besucher erfuhren viel über den Holzhausbau. Foto: Elisabeth Ruhland

Waldmünchen.Wenn man von Waldmünchen nach Cham fährt, fällt zwischen Geigant und Katzbach der neu erbaute Betrieb Holzbau Zisler auf. Was sich in den Hallen tut und was dort gefertigt wird, das wollte die Kolpingfamilie Waldmünchen um Vorstand Anton Spandl wissen. Spandl, dessen Schüler an der Berufsschulaußenstelle Furth der jetzige Zimmermeister Stefan Zisler war, wurde mit den Besuchern vom Betriebsinhaber und seiner Frau Silvia begrüßt. Zisler erinnerte sich an seine Schulzeit, die mit seinem Lehrbetrieb die Grundlage für seine Ausbildung zum Zimmerer legte. Anton Spandl sei ihm als engagierter Lehrer in Erinnerung. 2012 besuchte Zisler die Meisterschule und machte sich 2014 zuerst in Kühnried selbständig. Bald habe sich herausgestellt, dass eine Betriebserweiterung nötig werde und man ging auf die Suche nach einem Grundstück. 2016 wurde mit dem Bau der ersten Halle begonnen; 2019 kam die zweite Halle dazu, in der die Abbundanlage steht. Zisler produziert Holzbauten, angefangen von Wohnhäusern bis hin zu großen Gebäuden. Er erläuterte die Arbeitsabläufe und Materialien und beantwortete Fragen zu Dämmung, Brandschutz und Transport der Holzteile, die an der Baustelle zum Gebäude zusammengefügt werden. Aktuell sei sein Betrieb an der Erweiterung der Finanzamtsaußenstelle in Waldmünchen und an der Sanierung der Realschule Cham beteiligt. 75 Prozent der Aufträge kommen aus dem Landkreis Cham, 25 requiriere man aus dem weiteren Umland. In der Firma sind 35 Vollzeit- und 15 Teilzeitkräfte beschäftigt, ebenso sieben Lehrlinge. An der Abbundmaschine schauten sie Maximilian Rückerl über die Schulter, der vor zwei Jahren seine Lehre bei Zisler beendete. In der Maschine wird umgesetzt, was Rückerl in den Computer einspeiste und vorher von den Planern berechnet wurde. Da werden Löcher gebohrt, Balken beschnitten, gezapft und geschlitzt. Angesichts der Investitionen in Bauten, Maschinen und in die Vorhaltung von Material zollten die Besucher dem jungen Unternehmerpaar Respekt. Anton Spandl gratulierte seinem ehemaligen Schüler. Mit einem Präsent bedankte er sich, dass die Kolpingfamilie in den Betrieb hineinschnuppern durfte. Dann gab es für die Gäste eine Brotzeit. (wir)

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